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Christen von Aufenau und Umgebung beteten in der Pfarrkirche den Kreuzweg Jesu.

Lichterkreuzweg in die Aufenauer Pfarrkirche verlegt

am 18.03.2019

"Leiderfahrungen der Menschen" heute als Thema

Wächtersbach-Aufenau. Dauerregen und starker Wind veranlassten die Kolpinger aus Aufenau, den Lichterkreuzweg in die katholische Pfarrkirche zu verlegen. Dort konnte der Vorsitzende Robert Kraus 25 Gläubige begrüßen, darunter die beiden Pfarrer Justus Mahn (evangelisch) und Pater Aloisius (katholisch) sowie vier orthodoxe Flüchtlinge aus Eritrea. Diese werden von Kolpingmitgliedern ehrenamtlich betreut. Kraus betonte in seiner Begrüßung, dass bei der Gebetsform „Kreuzweg Jesu in 7 Stationen“ Leiderfahrungen der Menschen heute mit denen von Jesus damals verbunden werden.

Zum Beten der sieben Stationen begaben sich die Gläubigen  aus Aufenau, Wächtersbach und Bad Orb jeweils zu der inhaltlich passenden Darstellung der in der Pfarrkirche aufgehängten Holzschnitzereien. Als Lektoren waren dabei im Einsatz Verena Kailing, Anita Burggraf, Sunny Kraus und die beiden Priester. Dass Jesus frei und offen geredet und nie ein Geheimnis aus seiner Verkündigung gemacht habe, hätte die damaligen Machthaber auf den Plan gerufen: Jesus muss sterben.

An die Teilnehmer gerichtet wurde gefragt: „Wir in Deutschland dürfen frei und offen vor der Welt von Jesus reden. Aber tun wir‘s? Nehmen wir unser Verkündigen als einzelne Christen so ernst, dass wir allen Menschen, mit denen wir zu tun haben, von Jesus erzählen?“ An jeder Station wurde eine Strophe des Kreuzwegliedes gesungen, die vom Vize-Vorsitzenden der Kolpingsfamilie, Jürgen Hess, an der Orgel begleitet wurde. Zum Abschluss gaben sich die Gläubigen die Hände, bildeten eine Gebetskette und sangen gemeinsam das „Vater unser“. Die beiden Priester segneten die Gekommenen.

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