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Bäume und Sträucher an Straßen werden zurückgeschnitten

am 09.10.2016

Auch Kreis- und Landesstraßen rund im Bezirk Wächtersbach betroffen

Wächtersbach / Main-Kinzig. Hessen Mobil hat mit dem Rückschnitt von Bäumen und Sträuchern an Hessens Straßen begonnen. Auch im Main-Kinzig-Kreis erfolgt der Rückschnitt an verschiedenen Bundes-, Landes- und Kreisstraßen. Betroffen sind die drei Straßenmeistereibezirke Bruchköbel, Sterbfritz und Wächtersbach sowie auch Bereiche der jeweiligen Autobahnmeistereien. Das jährliche Zurückschneiden erhöht die Verkehrssicherheit.

Durch die Gehölzarbeiten wird sichergestellt, dass die Pflanzenwelt entlang Hessens Straßen den Verkehrsteilnehmern nicht die Sicht auf die Fahrbahn und die Beschilderung versperrt. Totholz und kranke Bäume werden entfernt, um Unfälle durch herabfallende Äste zu vermeiden. "Aufgrund der Erfahrungen des vergangenen Jahres werden die Mitarbeiter von Hessen Mobil in Zukunft ein besonderes Augenmerkt auf das sensible Thema der Gehölzarbeiten legen", erklärt Burkhard Vieth, Präsident von Hessen Mobil. Die Grünflächen entlang Hessens Straßen sind um fast die Hälfte größer als die eigentlichen Fahrbahnflächen. Der erforderliche Aufwand für Gehölzarbeiten ist daher so groß, dass er nicht alleine mit eigenen Ressourcen zu leisten ist, sondern für über eine Million Euro Fachfirmen mit den Arbeiten beauftragt sowie Spezialgeräte gemietet werden.

Bei den Gehölzarbeiten steht für Hessen Mobil die Verkehrssicherheit im Vordergrund. Auf Umweltverträglichkeit wird aber trotzdem geachtet: Die Rückschnitte dürfen nur zwischen Oktober und Februar erfolgen. Fällungen von Bäumen werden mit den zuständigen Naturschutzbehörden zuvor abgestimmt. Dies geschieht auch bei den Verjüngungs­maßnahmen – die Gehölze werden "auf den Stock gesetzt" und bis Bodennähe verkürzt sowie ausgedünnt, um das Entstehen von gefährlichen Hindernissen einzudämmen. "Wir richten uns streng nach den Vorgaben des Bundesnaturschutzgesetzes", erklärt Vieth. Damit die forstwirtschaftlichen Großgeräte und das Personal möglichst wirtschaftlich eingesetzt werden, erfolgen die Arbeiten in zwei Schritten: Erst wird auf einem Strecken­abschnitt geschnitten oder gefällt, danach erfolgt der gebündelte Abtransport des Schnitt­gutes. Ab Oktober/November lagert dieses daher zeitweise gesichert am Straßenrand. Um die Mitarbeiter der Autobahn- und Straßenmeistereien sowie aller beauftragten Fachfirmen, die sich während der Schnittmaßnahmen im unmittelbaren Straßenraum aufhalten, nicht zu gefährden, bittet Hessen Mobil alle Verkehrsteilnehmer, wie immer besonders aufmerksam zu fahren.

Mehr Informationen zum Thema Gehölzarbeiten unter www.mobil.hessen.de

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