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Nach dem Aufbau des Johannisfeuers hatten Bilal, Hagos und Dawit ihre Freude auf dem Deutz-Oldtimer-Traktor.

Kolpingsfamilie und Flüchtlinge: Man hilft sich gegenseitig

am 29.06.2016

Kolpingsfamilie Aufenau unterstützt Integrationsbemühungen von Flüchtlingen

Wächtersbach-Aufenau. Bereits im Spätsommer 2014 begann das Engagement  der Kolpingsfamilie Aufenau in der Integrationshilfen für Flüchtlinge. Schon damals lautete das Motto der Kolpinger: „Wir helfen
Euch!“ In der Zwischenzeit wurden viele Erfahrungen gesammelt, zahlreiche beglückende Momente, aber auch einige Frustrationen erlebt.
Die Zahl der in Aufenau lebenden Flüchtlinge stieg und die Aufgaben wuchsen. Da viele dieser Flüchtlinge dem christlich-orthodoxen Glauben angehören, stellten sich die Kolpinger auch die Aufgabe, den größtenteils aus Eritrea und aus Äthiopien stammenden jungen Menschen den christlichen Glauben der einheimischen Bevölkerung näher zu bringen. So gab es schon mehrmals gemeinsame Gottesdienstbesuche in der Aufenauer Pfarrkirche. In den vergangenen zwei Jahren feierten die orthodoxen Christen ihr Weihnachtsfest jeweils am 6. Januar zusammen mit ihren deutschen Betreuern im Alten Pfarrhaus der katholischen Kirchengemeinde Aufenau. Ein weiteres Aufgabenfeld wollen die Mitglieder der Kolpingsfamilie „beackern“: Die Flüchtlinge sollen Vereinsarbeit und ehrenamtliches Engagement für den Verein hautnah miterleben. Das vor wenigen Tagen abgebrannte Johannisfeuer in der Nähe des Sportplatzes bot wiederum eine solche Gelegenheit. Hagos, Dawit und Bilal – alle aus Eritrea – waren am frühen Morgen pünktlich zur Stelle, um den Kolpingern beim mehrstündigen Aufbau des großen Holzstoßes tatkräftig zu helfen. Dabei erhielten sie auch Informationen über den historischen Hintergrund des Johannisfeuers.
Am Abend folgte der gemütliche Teil: das Abbrennen des Feuers. Hierzu konnten die Kolpinger sogar sieben Flüchtlinge begrüßen. Dabei war zu beobachten, dass doch schon viele Aufenauer die jungen Afrikaner kennen. Beim ersten Zusammentreffen an diesem Abend war wie selbstverständlich ein gegenseitiger Gruß zu hören. Für Abrhe, einen der Flüchtlinge aus Eritrea, gab es noch einen ganz besonderen Moment. Er gehörte zu der Gruppe von Jugendlichen, die mit Fackeln das Johannisfeuer entzünden durften.

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