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Bild: Printhouse Bad Orb / ten

Sozis sprechen sich für schnelles Öffnen der Impfzentren im Main-Kinzig-Kreis aus, um Bürgern die Fahrt nach Frankfurt zu ersparen

am 14.01.2021

SPD-Fraktionen aus Schlüchtern, Steinau, Sinntal und Bad Soden-Salmünster verwundert über Landesentscheidung

Main-Kinzig (SPD/mz). Die SPD im Bergwinkel begrüßt das Engagement der Kreisspitze um Landrat Thorsten Stolz, Erste Kreisbeigeordnete Susanne Simmler und Kreisbeigeordneten Winfried Ottmann zur Öffnung der beiden Impfzentren in Gelnhausen und Hanau und stärkt diesen den Rücken, in ihrem Einsatz nicht nachzulassen, damit die über 80Jährigen aus dem Main-Kinzig-Kreis eben nicht zum Impfzentrum nach Frankfurt fahren müssen. Gleichzeitig kritisieren die Sozialdemokraten aus Schlüchtern, Steinau, Sinntal und Bad Soden-Salmünster auch die Zuordnung des gesamten Main-Kinzig-Kreises zum Impfzentrum Frankfurt. „Losgelöst davon, dass wir die Öffnung aller hessischen Impfzentren im Sinne der Bürgerinnen und Bürger und kurzer Wege für richtig halten, sind wir sehr verwundert darüber, dass der östliche Teil des Main-Kinzig-Kreises jetzt durch das Land Hessen dem Impfzentrum Frankfurt zugeordnet wurde“, so die Vorsitzenden der örtlichen SPD-Fraktionen Helmut Meister (Schlüchtern), Matthias Schöppner (Bad Soden-Salmünster), Werner Herd (Steinau) und Florian Ziegler (Sinntal). Aus Sicht der SPD wäre es sinnvoll gewesen, gerade für die Bergwinkelkommunen, auch eine Möglichkeit zum Besuch des regionalen Impfzentrums in Fulda einzuräumen.

Dass die Öffnung auch der örtlichen Impfzentren im Sinne kürzerer Wege für die Bürgerinnen und Bürger sinnvoll sei, das machen die SPD-Fraktionsvorsitzenden an einem kleinen Beispiel deutlich: „Der über 80jährige Bürger aus Steinau muss an den einsatzbereiten und startklaren, aber noch geschlossenen Impfzentren in Gelnhausen und Hanau vorbeifahren, um sich in Frankfurt impfen zu lassen.“ Das macht aus Sicht der SPD wenig Sinn, zumal die Impfdosen in Frankfurt ohnehin zu einem Anteil für Bürgerinnen und Bürger aus dem Main-Kinzig-Kreis vorgehalten werden. „Und genau um diesen Anteil geht es, den wir lieber in Gelnhausen und Hanau verimpft haben möchten, um die Wege, insbesondere für Seniorinnen und Senioren zu verkürzen“, erklären Matthias Schöppner und Helmut Meister.

Da das Land aber bislang nicht auf den Vorstoß aller 21 hessischen Landkreise eingegangen und seine Strategie geändert habe, wäre es aus Sicht der SPD im Bergwinkel wenigstens sinnvoll gewesen, den Bürgerinnen und Bürgern im Bereich von Schlüchtern, Steinau, Sinntal und Bad Soden-Salmünster auch die Möglichkeit zum Besuch des Impfzentrums in Fulda einzuräumen. „Wir bedauern sehr, dass dies nicht geschehen ist, werden aber weiter – gemeinsam mit der Spitze des Main-Kinzig-Kreises – für eine Öffnung der Impfzentren bei uns im Main-Kinzig-Kreis kämpfen“, fassen Werner Herd und Florian Ziegler zusammen.

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