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Peter Tauber: Nationale Impfstrategie und Impfstart in Deutschland

am 13.01.2021

"Ich appelliere an jede und jeden Einzelnen, ... sich zum Wohl der eigenen Gesundheit, wie auch zum Schutze aller impfen zu lassen”

Main-Kinzig / Berlin (CDU/mr). Nach den Entbehrungen des vergangenen Jahres ist 2021 mit der begründeten Zuversicht verbunden, die Herausforderungen der Corona-Pandemie zu überwinden. Mit Blick auf die anlaufende Impfkampagne der Deutschen Bundesregierung hält Peter Tauber fest: “Impfen ist der zentrale Schlüssel zum Überwinden der Pandemie.”

Nach der Zulassung des Impfstoffes von BioNTech/Pfizer wurde am 27. Dezember in Deutschland und der Europäischen Union der Beginn des Impfens eingeleitet. Am 6. Januar konnte auch der Impfstoff der Firma Moderna zugelassen werden - wodurch die Kapazitäten noch einmal erhöht wurden. Allein für das Jahr 2021 hat sich Deutschland insgesamt 140 Millionen Impfstoffdosen von BioNTech/Pfizer und Moderna gesichert. Der Abgeordnete Peter Tauber betont: „Dass in dem vergleichsweise sehr kurzen Zeitraum seit Ausbruch der Pandemie bereits mehrere anwendungsbereite Impfstoffe zugelassen werden konnten, unterstreicht die Notwendigkeit des Impfens zur Bekämpfung des Virus, aber auch die herausragenden Leistungen der Forscherinnen und Forscher, die eine Entwicklung der Impfstoffe in so kurzer Zeit ermöglicht haben.”

Bei der Impfung gegen COVID-19 kann davon ausgegangen werden, dass initial nicht ausreichend Impfstoff zur Verfügung steht, um den gesamten Bedarf zu erfüllen. Daher sollen prioritär zu impfende Risikogruppen (z.B. Personal in Seniorenheimen oder medizinisches Personal, Senioren, Personen mit Grunderkrankungen) definiert werden, die eine besonders hohe Vulnerabilität oder ein besonders hohes Expositionsrisiko haben oder in besonderer Weise an der Virus-Transmission beteiligt sind. Die zentrale Verimpfung wird daraufhin in der zweiten Phase ausgeweitet und steht in der dritten Phase schlussendlich allen Bürgerinnen und Bürgern dezentral zur Verfügung. Nach jetzigem Stand kann Deutschland darauf bauen, im Verlauf dieses Jahres genügend Corona-Impfstoff zur Verfügung zu haben, um der gesamten Bevölkerung ein Impfangebot unterbreiten zu können.

Um eine ausreichende Verfügbarkeit von COVID-19-Impfstoffen in Deutschland möglichst zeitnah sicherzustellen, beschafft der Bund über einen europäischen Beschaffungsmechanismus Impfstoffe zentral. Bei aussichtsreichen Entwicklungs- und Forschungsprojekten werden Abnahmegarantien mit Herstellern vereinbart. Der Abschluss dieser Vereinbarungen sichert den Bürgerinnen und Bürgern frühzeitig einen Zugang zu erfolgreich erprobten und sicheren Impfstoffen, sobald diese in der EU zugelassen sind.

Auch in Hessen läuft die Impfkampagne an. Anfang kommender Woche werden mehr als 400.000 Hessinnen und Hessen, die 80 Jahre und älter sind, postalisch von der Landesregierung darüber informiert, wie sie ihren persönlichen Termin für die Corona-Schutzimpfung vereinbaren können. Mit Blick auf seine hessische Heimat hält Tauber fest: „Je schneller wir die Möglichkeiten nutzen, die uns die bemerkenswerte Arbeit der Impfstoffforschung an die Hand gibt, können wir wieder zur Normalität zurückkehren. Ich appelliere an jede und jeden Einzelnen, sich diesen Errungenschaften der Wissenschaft nicht zu verschließen und sich zum Wohl der eigenen Gesundheit, wie auch zum Schutze aller, impfen zu lassen.”

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