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Gleich vier verdiente Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Kreisverwaltung wurden in den wohlverdienten Ruhestand verabschiedet. Unser Bild zeigt (von links): Udo Eckert, Landrat Thorsten Stolz, Heinrich Fieres, Heinz Neuendorf, Helmut Born und Christiane Röder.

"Über viele Jahrzehnte hinweg verlässlich, kompetent und engagiert"

am 02.01.2021

Stolz verabschiedete vier verdiente und langjährige MitarbeiterInnen in den Ruhestand

Main-Kinzig (MKK/fw). Die beeindruckende Zahl von 191 Jahren kommt zusammen, addiert man die Berufserfahrung aller vier Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Kreisverwaltung, die für ihre jahrzehntelange Treue und ihren vorbildlichen Einsatz von Landrat Thorsten Stolz ausgezeichnet und in den verdienten Ruhestand verabschiedet worden sind.

„Es ist mir eine besondere Freude, Udo Eckert, Helmut Born, Heinrich Fieres und Christiane Röder herzlich für ihre Loyalität und ihre geleistete Arbeit zu danken. Im öffentlichen Dienst arbeiten wir immer für unsere Bürgerinnen und Bürger, das gilt auch in schwierigen Zeiten wie es das zurückliegende Jahr gewesen ist. Für den bevorstehenden Ruhestand wünsche ich deshalb allen viel Gesundheit, Kraft und dass sie viel Freude beim Wandern, Reisen und mit der Familie haben – kurzum für alles, was während des Berufslebens immer ein bisschen zu kurz gekommen ist“, sagte Landrat Thorsten Stolz. Alle vier Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen seien in ganz unterschiedlichen Bereichen der Kreisverwaltung tätig gewesen. „Sie haben sich als absolut verlässlich, engagiert und an ihren jeweiligen Tätigkeiten hochinteressiert und stets kompetent erwiesen“, sagte Landrat Stolz über die vier angehenden Ruheständler.

Helmut Born aus Hanau war von 1988 bis zu seiner bevorstehenden Rente als Hausmeister tätig, zunächst in der Heinrich-Böll-Schule in Bruchköbel, ab 1997 in der Haingartenschule in Bruchköbel, wo er außerdem Sicherheitsbeauftragter war. Seine berufliche Tätigkeit begann 1972 bei der Firma Lothar Repp in Schöneck, wo er eine Ausbildung zum Gas- und Wasserinstallateur absolvierte und bis zu seinem Dienstbeginn beim Main-Kinzig-Kreis tätig war. Zehn Jahre lang hat er sich überdies im Katastrophenschutz engagiert. In seiner Freizeit unternimmt er gern Kreuzfahrten – und hofft, dass dies bald wieder zur Urlaubsplanung gehört. „Der Hausmeister einer Schule hat immer etwas zu tun, auch in den Ferien“, sagte Thorsten Stolz.

Ebenfalls im schulischen Bereich war Christiane Röder aus Rodenbach tätig: 40 Jahre lang war sie in der Adolf-Reichwein-Schule in Rodenbach für die Sauberkeit der Räumlichkeiten zuständig. „Das ist in unserer heutigen schnelllebigen Zeit eine Seltenheit und sicherlich nicht selbstverständlich“, sagte Thorsten Stolz und zeichnete die Rodenbacherin auch anlässlich ihres 40-jährigen Dienstjubiläums aus. Christiane Röder hat die Aufgabe damals von ihrer Mutter übernommen, die an derselben Schule Reinemachefrau war. Auch der Vater kümmerte sich als Hausmeister um die „Familienschule“. Ihre berufliche Laufbahn begann Christiane Röder 1971 in der Firma Papier Kreis in Hanau als Verkäuferin.

Auch Udo Eckert aus Wächtersbach hat sich als Hausmeister darum gekümmert, dass der Schulalltag in der Friedrich-August-Genth-Schule und der Grundschule Kinderbrücke in Wächtersbach sowie später auch der Grundschule in Aufenau „rund lief“. In der Grundschule war er zudem Sicherheitsbeauftragter. In seiner Freizeit ist Udo Eckert gern fernab der gewohnten Zivilisation unterwegs, das bedeutet, er geht auf Trekkingtouren, die schon nach Afrika und Australien führten. Er ist außerdem Träger des Silbernen Brandschutzehrenabzeichens am Bande. Seine Berufslaufbahn begann bei der Firma August Eckert, wo er eine Ausbildung zum Bauschlosser absolvierte. Bevor er 2002 in die Dienste des Main-Kinzig-Kreises trat, war er bei der Firma Wiegand in Wittgenborn (frühere Firma Eckert) als Heizungsmonteur.

Ebenfalls in den Ruhestand verabschiedet wurde Amtsrat Heinrich Fieres aus Schlüchtern. Er gilt landesweit als Ass beim Thema Sozialrecht und Pflegesatzwesen. Seine berufliche Laufbahn begann er 1973 mit einer Ausbildung zum Verwaltungsangestellten. In Schlüchtern war er zunächst in der Abteilung Sozialverwaltung eingesetzt. 1984 wurde er ins Beamtenverhältnis auf Lebenszeit übernommen. 1995 begann er in der Leitstelle für ältere Bürger in Schlüchtern zu arbeiten. Der Ernennung zum Inspektor im Jahr 1981 folgte die Beförderung zum Oberinspektor 1985, 1996 wurde er Amtmann und 2002 schließlich Amtsrat. Einige Jahre war Heinrich Fieres beim Kommunalen Center für Arbeit (KCA) eingesetzt, bis er Anfang des Jahres ins Amt für Soziale Förderung und Teilhabe in der Abteilung Leben im Alter wechselte. Im Juli folgte erneut ein Wechsel, diesmal in die Abteilung Finanzen, wo er sich mit seinem großen Sachverstand im Bereich Pflegesatzwesen einbrachte. „Seine Expertise war insbesondere auch vom Hessischen Landkreistag immer wieder gefragt“, sagte Landrat Thorsten Stolz. Heinrich Fieres engagierte sich mehr als 20 Jahre lang als Schriftführer im Ortsbeirat Gundhelm und bringt sich auch ehrenamtlich in der Kirchenarbeit ein.

Neben Blumen und Urkunden gab es auch Glückwünsche und persönlich gestaltete Grußworte von der Gleichstellungsbeauftragten Nicole Dein, Heinz Neuendorf von der Personalvertretung und Werner Müller, Leiter des Amtes für Personal, Planung und Organisation.

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