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Heinrich-Hehrmann-Schule: "Wir träumen alle gleich!"

am 01.08.2019

Im Rahmen ihrer "Sommertour" besuchte die SPD-Kreistagsfraktion die Schule mit dem Förderschwerpunkt "geistige Entwicklung"

Schlüchtern / Main-Kinzig. Im Rahmen ihrer Sommertour besuchte die SPD-Kreistagsfraktion gemeinsam mit Landtagsabgeordnetem Christoph Degen sowie Vertretern der SPD-Schlüchtern die Heinrich-Hehrmann-Schule in Schlüchtern.

Die Heinrich-Hehrmann-Schule ist eine öffentliche Schule des Landes Hessen mit dem Förderschwerpunkt geistige Entwicklung (früher Praktisch Bildbare) und einer Abteilung körperliche und motorische Entwicklung. Schulträger ist der Main-Kinzig-Kreis. Elmar Feuerstein, seit neun Jahren Leiter der Einrichtung, Diana Schuchert, Stufenleiterin für die Haupt- und Berufsorientierungsstufe und Frederik Leidorf, Abteilungsleiter körperlich-motorische Entwicklung, gaben den Kommunalpolitikern zunächst einen Überblick über die Entwicklung des Schulstandortes: „Unsere Befürchtungen, durch die vielfältigen Änderungen der letzten Jahre, das neue Schulgesetz und die Umsetzung der UN-Menschenrechtskonvention einen Schülerrückgang verzeichnen zu müssen, haben sich nicht bestätigt. Dies liegt vor allem an dem vielseitigen Angebot, das es an unserer Schule gibt. Von seinerzeit 50 Schülerinnen und Schülern ist die Zahl für das Schuljahr 2019/2020 auf 70 Schülerinnen und Schüler im Alter von sechs bis 20 Jahren und somit auf zehn Schulklassen gestiegen. Ab dem achten Schuljahr werden Berufspraktika absolviert. Hierbei ist das Behindertenwerk des Main-Kinzig-Kreises unser erster Ansprechpartner, aber auch Kooperationen mit verschiedenen, regionalen Betrieben ermöglichen dies. 35 Menschen begleiten die jungen Menschen durch ihre Schullaufbahn, darunter Teilhabeassistenten, Erzieher, Sozialpädagogen sowie Förderschullehrer“.

Seit inzwischen acht Jahren besteht eine Kooperation der Heinrich-Hehrmann-Schule mit der Stadtschule in Schlüchtern. Schulleiter Feuerstein bezeichnet diese Zusammenarbeit als Erfolgsmodell. Grundsätzlich spricht sich Elmar Feuerstein für sogenannte „Inklusive Schulbündnisse“ aus. „Für Förderlehrer an Regelschulen gestaltet sich der fachliche Austausch unter Kollegen oft schwierig, bei Konzentration von Förderlehrern in Schulbündnissen halte ich dies für besser umsetzbar“.

Zum Abschluss ihres Besuches erhielten die Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten auf ihrem Rundgang durch das Schulgebäude und das neu gestaltete Außengelände einen guten Einblick in die Vielschichtigkeit der Angebote und der Ausstattung der Schule. Zusätzlich zu regulären Klassenräumen finden die Kinder und Jugendlichen einen Werkraum, ein Therapieschwimmbad, einen Snoezelen-Raum, eine Lehrküche sowie einen Psychomotorik-Raum. Im eigenen Raum für Therapie können verordnete krankengymnastische Maßnahmen aber auch Untersuchungen sowie Perzeptionstrainings-Prozesse individueller Informations- und Wahrnehmungsverarbeitung - vor Ort durchgeführt werden. „Es ist deutlich zu erkennen, dass die Heinrich-Hehrmann-Schule nicht nur Lern- sondern auch Lebensraum für junge Menschen ist“, hebt Uta Böckel, bildungspolitische Sprecherin der SPD-Kreistagsfraktion, hervor.

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