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Von links: Eric Sachs, Peter Hohmann, Christian Münch und Michael Reul (MdL).

CDU fragte nach zur aktuellen Lage und Zukunft des Waldes

am 06.11.2020

Landtagsabgeordneter Michael Reul im Gespräch mit Forstamtsleiter Christian Münch

Jossgrund / Main-Kinzig (CDU/mk). Seit September 2019 ist Christian Münch Leiter des Forstamts in Jossgrund. Der heimische Landtagsabgeordnete Michael Reul (CDU) war nun nun zu einem ersten Besuch bei ihm in der Dienststelle in Burgjoß zu Gast. Begleitet wurde er dabei von zwei Vertretern der CDU Jossgrund, Peter Hohmann und Eric Sachs. Neben einem ersten persönlichen Kennenlernen stand vor allem der Austausch über den Forst in Jossgrund, aber auch die aktuelle Lages des Waldes in Hessen und Deutschland allgemein im Fokus des Gesprächs.

Münch machte deutlich, dass die Lage im Forst in Jossgrund – gerade auch im Vergleich zu anderen Regionen – noch als sehr gut anzusehen sei. Der hiesige Wald sei weiterhin ein wichtiger Wirtschaftsfaktor und böte Handlungsspielräume für die Bewirtschaftung. Der Forst zähle dabei zu den leistungsfähigsten Betrieben von HessenForst.

Mit Problemen wie den Auswirkungen des Klimawandels und des Schädlingsbefalls (allen voran ist hier der Borkenkäfer zu nennen) sei man aber auch in Jossgrund konfrontiert. Durch frühzeitiges Ergreifen von Maßnahmen in diesem Jahr habe man es allerdings geschafft, die Ausfälle durch Schädlinge auf einem vergleichsweisen niedrigen Niveau zu halten. Die Folgen des Klimawandels seien jedoch deutlich zu spüren und so werde es intelligente neue Konzepte brauchen, wie man den Wald fit für die Zukunft unter veränderten klimatischen Bedingungen machen könne. Im Zusammenhang mit der Thematik Wald der Zukunft und Aufforstung wurden auch die Bereiche Wild sowie Wirtschaftsmaschinen-Einsatz angesprochen und diskutiert.

Besonders interessierte sich Reul mit Blick auf die demographische Struktur der Betriebe auch konkret für die dortige allgemeine Personalentwicklung. Hier wurde deutlich, dass das Land Hessen hervorragende Nachwuchskräfte ausbildet, diese gilt es schließlich allerdings auch in der Region und in den heimischen Betrieben zu halten, um eine angemessene Bewirtschaftung des Waldes auch zukünftig vornehmen zu können.

Reul bedankte sich bei Münch für das "ausführliche und spannende Gespräch" und wünschte ihm und seinen Mitarbeitern für ihre weitere Arbeit alles Gute.

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