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Kertel: "Elternwünsche müssen berücksichtigt und dezentrale Standorte gewährleistest werden"

am 11.10.2020

Kindergartenneubau in der Diskussion

Bad Orb (CDU/mk). Seit über zwei Jahren wird in Bad Orb die Thematik der fehlenden Kindergartenplätze diskutiert. Zum aktuellen Sachstand und zur Position der CDU Fraktion in der Bad Orber Stadtverordnetenversammlung meldet sich der stellvertretende CDU-Fraktionsvorsitzende Bernhard Acker im Namen seiner Fraktion zu Wort:

„Das Thema ist schon länger bekannt. Die CDU-Fraktion hatte daher im November 2019 einen Antrag in die Stadtverordnetenversammlung eingebracht, der die Erneuerung und die Erweiterung der Kita Friedrichtal vorsah, eine Darlehensaufnahme über vier Millionen Euro bei der WIBank sollte die Finanzierung sicherstellen. Beiden Anträgen wurde zugestimmt, das Darlehen über vier Millionen Euro steht seit Mitte 2020 bereit. Die Planungsarbeiten für die Kita Friedrichstal wurden jedoch nicht begonnen.

Nach den Zahlen der Jugendhilfe des Main-Kinzig-Kreises, die am 27. 8. 2020 durch einen Vertreter des Landkreises vorgestellt wurden, fehlen in den nächsten Jahren 140 Kita Plätze in Bad Orb. Hinzu kommen die zu ersetzenden 57 Plätze der sehr stark sanierungsbedürftigen Kita Friedrichstalstraße, sodass in Summe knapp 200 Plätze neu gebaut werden müssen. Im Moment entstehen zwölf zusätzliche Plätze in der Kindertagesstätte „MaMiFri“. Mit einem Neubau von 75 Plätzen am Standort Friedrichstalstraße mit ggf. angegliedertem Waldkindergarten mit 20 Plätzen und einer Kita mit 100 Plätzen an einem neuen Standort kann der Gesamtbedarf gedeckt werden.“

Am gleichen Abend wurde die Liste der denkbaren Standorte für eine neue Kita nochmals erweitert und die Verwaltung gebeten, diese Standorte zu untersuchen, d.h. was muss gemacht werden, um eine Kita an dem jeweiligen Standort zu bauen, was kostet das und wie lange dauert das. Eine solche Auflistung ermöglicht dann eine nachvollziehbare Entscheidung für oder gegen einen Standort. Diese Liste erwarten wir nun anlässlich der Sitzung des Bauausschusses am 21. 10. 2020. Für die CDU-Fraktion stehen weiter die Elternwünsche nach dezentralen Standorten und überschaubaren Größen von maximal sechs Gruppen im Vordergrund. Diese fließen selbstverständlich in unsere eine Standortentscheidung ein.

Die Einberufung des Bauausschusses erfolgt nach fast einem Jahr sehr spät. Wir erwarten, dass der Ausschuss jetzt auf der Basis des Bedarfs an Plätzen zügig und lösungsorientiert die notwendigen Beschlüsse fasst und das Bürgermeister und Magistrat die notwendigen Maßnahmen zur Sanierung der Kindertagesstätte Friedrichstal auf der Basis des Beschlusses der Stadtverordnetenversammlung vom November 2019 umgehend einleitet“, so Bernhard Acker abschließend.

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