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SPD Main-Kinzig begrüßt Kinder und Eltern zum Start ins Schuljahr 2019/2020

am 15.08.2019

Mit kostenlosen Brotdosen und Straßenmalkreiden begrüßt die SPD Main-Kinzig am 17. August, 10 Uhr, auf dem Hanauer Marktplatz Schulkinder Eltern

Hanau / Main-Kinzig. „Wir wünschen den Kindern und ihren Eltern einen guten Start im Kindergarten und der Schule, ganz besonders den Erstklässlern für die ein aufregender neuer Lebensabschnitt beginnt“, sagte der Vorsitzende der SPD Main-Kinzig und bildungspolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion Christoph Degen, MdL, der selbst an der Einschulungsfeier der Fünftklässler an der Karl-Rehbein-Schule in Hanau teilnahm.

Mit kostenlosen Brotdosen und Straßenmalkreiden begrüßt die SPD Main-Kinzig am 17. August um 10 Uhr auf dem Hanauer Marktplatz Schulkinder und ihre Eltern zum Start ins neue Schuljahr.

Anlässlich des Schuljahresbeginns sprach Christoph Degen die aktuelle Schulsituation in der Region an. Diese sei insbesondere von einem massiven Lehrermangel an Grund- und Förderschulen, aber auch in bestimmten Fächern und Fachrichtungen aller Schulformen gekennzeichnet. Zu viele Stunden würden von nicht ausgebildeten Lehrkräften gehalten, weil die Landesregierung jahrelange verschlafen habe ausreichend Nachwuchs für die Schulen auszubilden. „Ich kenne Grundschulen sowohl in Hanau als auch im Main-Kinzig-Kreis, an denen nur die Hälfte des Kollegiums ausgebildete Lehrkräfte sind. Diese müssen die anderen 50 Prozent des Kollegiums anleiten und unterstützen. Viele Aufgaben, wie das Leiten von Klassen, können den pädagogischen Laien gar nicht erst anvertraut werden, was schnell zu Überlastungssituationen der übrigen Lehrkräfte führt“. Mit dem Entwurf für ein neues hessisches Lehrerbildungsgesetz habe die SPD im Landtag ein wirksames Instrumentarium zur Bekämpfung des Lehrermangels vorgelegt, während CDU und Grünen untätig blieben.

Zudem fordert die SPD Main-Kinzig von der schwarzgrünen Landesregierung in Wiesbaden endlich mehr Unterstützung der Schulen und Schulträger beim Ausbau der Ganztagsschulen. „Echte Ganztagsschulen wären ein Beitrag zu mehr Chancengleichheit und Bildungsgerechtigkeit, weil dort auch Kultur, individuelle Förderung und Nachhilfe ohne finanzielle Hürden geboten werden. Außerdem sind viele berufstätige Eltern auf Nachmittagsangebote angewiesen“, so Degen. Wie so oft würden die Schulträger und Kollegien hierbei aber allein gelassen. „Es fehlt an zusätzlicher Leitungszeit für die Schulleitungen und an Zuschüssen für bauliche Erweiterungen.“

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