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Die Wächtersbacher Sozialdemokraten besichtigen mit Bürgermeister Andreas Weiher die Baustelle in Hesseldorf, auf der ein Neubau mit acht bezahlbaren Wohnungen entsteht.

Baubeginn für acht weitere bezahlbare Wohnungen in Hesseldorf

am 03.08.2019

SPD-Fraktionschef Harald Krügel: „Wir haben die Ärmel hochgekrempelt!“

Wächtersbach-Hesseldorf. Baubeginn für acht weitere bezahlbare Wohnungen in Hesseldorf: Dort, direkt an der Alten Schule, fiel jetzt der Startschuss für den zweiten Bauabschnitt des Gemeinschaftsprojektes von Stadt Wächtersbach und Genossenschaft „Wohnbau 60 plus“. Insgesamt entstehen acht bezahlbare Zwei-Zimmer-Wohnungen, die in einem seniorenfreundlichen Neubau errichtet werden und dem aktuellen barrierefreien Standard entsprechen. Der Mietpreis liegt bei maximal sieben Euro pro Quadratmeter. „Wir sind begeistert, dass nach der erfolgreichen Modernisierung der Alten Schule durch die Wohnbaugenossenschaft jetzt bereits das zweite Projekt startet, mit dem wir weitere, dringend benötigte Wohnungen für kleine und mittlere Einkommen realisieren“, freute sich Ortsvorsteher Otmar Müller dieser Tage bei einer Baustellenbesichtigung der Wächtersbacher SPD-Fraktion mit Bürgermeister Andreas Weiher.

Bezahlbarer Wohnraum fehlt in der gesamten Region. „Trotzdem lassen Land und Bund die Kommunen hier ziemlich im Regen stehen. Deshalb hat die Wächtersbacher SPD die Ärmel hochgekrempelt und selbst nach Lösungen gesucht“, ließ Fraktionschef Harald Krügel die Anfänge des Wohnbauprojektes in Hesseldorf Revue passieren, das mit der Modernisierung der Alten Schule begann. In der Genossenschaft „Wohnbau 60 plus“ fand die Stadt Wächtersbach einen verlässlichen Partner und überließ ihr das Areal der Alten Schule auf Erbpachtbasis. Finanzielle Unterstützung kam vom Main-Kinzig-Kreis, der das Vorhaben mit 40.000 Euro aus seinem Programm „Preisgünstiger Wohnungsbau im Main-Kinzig-Kreis“ förderte. Harald Krügel: „Hier waren wir in Wächtersbach einmal mehr Vorreiter für die Region und mit der Modernisierung der Alten Schule Pilotprojekt und Referenz für das neu aufgelegte Förderprogramm des Kreises“.

Und auch der jetzt begonnene zweite Bauabschnitt wird vom Landkreis entsprechend gefördert. Der Neubau mit insgesamt acht Zwei-Zimmer-Wohnungen entsteht in Holzständerbauweise. Zur Barrierefreiheit zählen ebenerdige Duschen mit ausreichend Bewegungsraum für Rollstuhlfahrer. Schiebetüren anstelle konventioneller Türen zählen ebenfalls zur Ausstattung. Die vier Wohnungen im ersten Stock werden über einen rollstuhltauglichen Hublift erreichbar sein. Weiterhin plant die Genossenschaft „Wohnbau 60 plus“ ein Kommunikationszentrum, das nicht nur das soziale Miteinander der Bewohner fördern soll: Das kleine Café lädt nach Eröffnung alle Hesseldorfer zum geselligen Miteinander und zu vielfältigen Aktionen ein. „Damit setzt unser Vorzeigeprojekt in Hesseldorf nach der Schließung der Kneipe in Hesseldorf nebenbei noch einen weiteren sozialen Akzent zur Sicherung der innerörtlichen Strukturen“, freute sich Harald Krügel.

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