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Bürgermeister Malte Jörg Uffeln im Kreise der FW Main-Kinzig und der UBL Steinau.

Freie Wähler Main Kinzig sehen sich über Ergänzungsanträge auf Erfolgskurs

am 15.07.2019

Zustimmung der „Großen Koalition“ trotzdem notwendig

Steinau / Main-Kinzig. Eine erfolgreiche Bilanz über ihre politische Arbeit der vergangenen zwölf Monate zieht die Kreistagsfraktion der Freien Wähler Main-Kinzig bei ihrer Sommerklausur im Luftkurort Steinau-Ulmbach.

Der Fraktionsvorsitzende Heinz Breitenbach berichtet, dass mehreren im Vorjahr in den Kreistag eingebrachten FW-Anträgen inhaltlich gefolgt worden sei. Zwar bedurfte es für die Zustimmung der „Großen Koalition“ immer wieder dem Kunstgriff „Ergänzungsantrag“, aber dem ursprünglichen Anliegen der Freien Wähler wurde darin immer gefolgt und die beantragten Vorhaben dann auch umgesetzt.

Aktuell ganz besonders freut es die Kreistagsfraktion, dass ihr im August vergangenen Jahres in den Kreistag eingebrachter Antrag auf finanzielle Unterstützung der Schwimmbäder im Kreis erste Früchte trägt. Wie in der letzten Kreistagssitzung aus dem Kreisausschuss berichtet wurde, unterstütze der Main-Kinzig-Kreis die Sanierungsmaßnahmen von vier Schwimmbädüber "Ergänzungsanträge" auf ern im Kreis, so der stellvertretende Fraktionsvorsitzende Carsten Kauck.
 
So erhalte Bad Orb 25.000 Euro, Flörsbachtal 45.000 Euro, Sinntal 35.000 Euro und Steinau 130.000 Euro aus dem Kreisausgleichsstock für die Sanierung ihrer Schwimmbäder. Wie gut die Kommunen diese Gelder für die Sanierung ihrer Schwimmbäder gebrauchen können, zeigte sich am Beispiel des Freibades in Steinau-Ulmbach. Im Rahmen einer Begehung des Bades erläuterten Steinaus Bürgermeister Malte-Jörg Uffeln und der Ulmbacher Ortsvorsteher Alexander Happ der Kreistagsfraktion die durchgeführten und geplanten Sanierungsmaßnahmen sowie die damit verbundenen Kosten.

So habe die Stadtverordnetenversammlung Steinau an der Straße beschlossen die Sanierung des Freizeitbades in Ulmbach mit einem Kostenaufwand in Höhe von 795.000 Euro in Angriff zu nehmen.

Mit der Sanierung wurde im Januar 2019 mit der Erneuerung der gesamten Badewassertechnik, der Heizung für die Beckenwassererwärmung und der Elektroanlage für das Technikgebäude begonnen. Hierfür erhielt die Stadt Steinau 359.000 Euro Fördermittel über das Kommunale Investitionsprogramm des Bundes (KIP).
Diese Maßnahmen sind rechtzeitig vor Beginn der Badesaison 2019 abgeschlossen worden. Weitere Bauabschnitte wie die Sanierung des Kombi- und des Planschbeckens sowie der Umkleideräume werden noch folgen.

Die Freien Wähler Main-Kinzig sehen die Förderung der kommunalen Schwimmbäder als einen der Schwerpunkte des Main-Kinzig-Kreises in dieser Legislaturperiode, so Herbert Bien. Der Main-Kinzig-Kreis stehe als Schulträger seinen Schülerinnen und Schülern gegenüber in der Pflicht, für diese einen umfassenden Schwimmunterricht anzubieten. Diese Verpflichtung bestehe derzeit mehr denn je.

Die Deutsche Lebensrettungsgesellschaft warne aktuell vor einem weiteren Bädersterben und damit einhergehend, dass die Zahl der sicher schwimmenden Grundschulkinder nur noch bei 60 Prozent eines Jahrganges liege. Mit der finanziellen Unterstützung der Sanierungsmaßnahmen an Schwimmbäder tritt der Kreis ein Stückweit diesem Trend entgegen, so die abschließende Ansicht der Freien Wähler Main-Kinzig.

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