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Künstlerfreunde plus Kreative aus der Region präsentieren MALEREI · ZEICHNUNG · OBJEKTE · FOTOGRAFIE

am 08.07.2019

Gruppenausstellung mit Adelso Bausdorf, Ina Bruchlos, Vera Bourgeois, Susanne Fischer, Parastou Forouhar, Constantin Hahm, Anne Hundhausen, Karl-Heinz Liebler, Laura Melzer, Johannes Moritz, Kai Problem, Katja von Puttkamer, Jesco von Puttkamer, Andreas Rohrbach, Ute Seipel, Bernd Samer, Olivia Thomas, Sabine Zimmermann

Flörsbachtal / Main-Kinzig. Eine Gruppenausstellung von "Künstlerfreunden plus Kreativen aus der Region" wird am Samstag, 20. Juli, 15 Uhr, in der "Scheune 7" (Mühlgasse 7) eröffnet. Mit dabei sind Adelso Bausdorf, Ina Bruchlos, Vera Bourgeois, Susanne Fischer, Parastou Forouhar, Constantin Hahm, Anne Hundhausen, Karl-Heinz Liebler, Laura Melzer, Johannes Moritz, Kai Problem, Katja von Puttkamer, Jesco von Puttkamer, Andreas Rohrbach, Ute Seipel, Bernd Samer, Olivia Thomas und Sabine Zimmermann. Die Veranstaltung ist Teil des Kultursommers Main-Kinzig-Fulda und wird vom Hessischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst sowie der Sparkassen-Kulturstiftung Hessen-Thüringen gefördert.

Weitere Öffnungstermine sind der 21., 27. und 28. Juli sowie der 3. und 4. August, jeweils von 15 bis 18 Uhr.

Das Zusammentreffen von 18 Künstlern, die unterschiedlicher in ihrer Herkunft, dem Werdegang als auch der künstlerischen Position nicht sein könnten, birgt eine ganz eigene Dynamik. Ob Freizeit-, Nachwuchs- oder Vollzeitkünstler – in dieser Ausstellung treffen sie aufeinander. Dabei wird der Blick vom urbanen Raum in die Region gelenkt und umgekehrt vom Ländlichen in die Stadt. Architektur-Fassaden, Mondrians Haus im Wald, Naturfotografie sind dabei ebenso Thema, wie ein lateinamerikanischer Altar – „made in Flörsbachtal“.

Für das leibliche Wohl sorgt das Scheune-Sieben-Team mit Brot und Bratwurst und "Hörner Bräu – Das Bier aus dem Flörsbachtal".

Wer sind die ausstellenden Künstler:

Adelso Bausdorf
Der aus Venezuela stammende Künstler und Gestalter wird mit seiner Arbeit „Altar Mestizo“ ein opulentes Ensemble in Scheune Sieben installieren, welches von der Verschränkung afrikanischer, europäischer und indigener Glaubensrichtungen und Kulturen und somit über seine eigene, lateinamerikanische Herkunft berichtet. Das Kunstwerk setzt sich aus einer Vielzahl von Objekten, Figuren, Heiligen, Opfergaben, Masken und vielem mehr zusammen und steckt voller Details und Geschichten. Es lohnt sich, dem Künstler zuzuhören, wenn er von den Mythen und Legenden sowie spirituellen Ritualen erzählt. Adelso Bausdorf ist von seiner künstlerischen Ausbildung her ein „Allrounder“. Malerei und Fotografie lernte er an Kunstschulen in Venezuela, Ölmalerei und Zeichnung in London, Plastische Gestaltung in Brandenburg sowie Webdesign in Berlin. (s.h.) adelsobausdorf.wordpress.com

Ina Bruchlos
lebt und arbeitet als freischaffende Malerin und Schriftstellerin in Hamburg. Ihre Lesungen, bei denen sie auch immer wieder ihre Gemälde und Zeichnungen ausstellt, können gleichsam als Wanderung durch ihre narrative Bildwelt erfahren werden, so z.B. im Kornhäuschen Aschaffenburg, wo sie seit 2009 regelmäßig ausstellt. Zahlreiche ihrer Kurzgeschichten sind in verschiedenen Verlagen publiziert. Ina Bruchlos studierte Freie Kunst an der HfG Offenbach und der HfbK Hamburg. 2002 wurde sie mit dem Hamburger Förderpreis für Literatur ausgezeichnet. (s.h.)
www.ina-bruchlos.de

Vera Bourgeois
zeigt Ausschnitte aus drei Themenzyklen, Vergangenen, Gegenwärtigen und Projekten, die bis in die Zukunft reichen. Seit 2016 waren für Vera Bourgeois heilende Kräfte der Natur Gegenstand ihrer Ausstellungen, aus dieser Zeit stammen die Fotos Kurkuma Series, in denen sie Räume mit Kurkumazeichnungen markierte: Zeichen, die sich ans Sanskrit anlehnen und dort auch heilende Elemente darstellen. In Whispering sky entnimmt sie der gleichnamigen Ausstellung im Deutschen Wetterdienst aus 2018 einzelne fotografische Beiträge. Sie hatte die Mitarbeiter des Wetterdienstes, die täglich mit dem Kosmos beschäftigt sind, um ihren persönlichen Blick in den Himmel gebeten. Mit dem „Greta Projekt“ gibt sie einen Ausblick auf ihre aktuelle Arbeit, welche sie derzeit in Zusammenarbeit mit jungen Menschen durchführt, u.a. auch durch ihre Schüler*innen an der Heinrich-Böll-Schule Hattersheim motiviert. Vera Bourgeois studierte Soziologie und Freie Kunst und unterhielt von 2001-2007 eine Professur an der Hochschule für Bildenden Künste Braunschweig. Sie ist an zahlreichen, internationalen Ausstellungen beteiligt. Ihre projektbezogene oft interaktive Arbeitsweise findet häufig im öffentlichen Raum statt. Spezifische Bedingungen vor Ort werden mit einbezogen und mittels Fotografie, neuen Medien und Performance umgesetzt. Die Künstlerin lebt und arbeitet in Frankfurt am Main. www.vera-bourgeois.com

Susanne Fischer, Laura Melzer, Bernd Samer und Ute Seipel
Die aus der Region stammenden Freizeit-Maler*innen zeigen ihre Arbeiten an einer gemeinsamen Wand unter dem Motto „tierlieb“, da Tiere ein gemeinsames Motiv sind. Nach ihrer Motivation befragt, machten sie folgende Angaben: Malen ist etwas Schönes und macht Spaß. Wenn man sich die Zeit dazu nimmt, vergisst man den Alltagsstress und die Sorgen um sich herum. Sie alle würden gerne mehr malen, wäre da nicht das Problem mit der Zeit… Ein weiterer guter Grund, ein Bild zu malen: Leere Wände. An die sollte was dran, aber nichts aus dem Baumarkt, nein, etwas Eigenes sollte her. Ergänzt wird die Präsentation von Arbeiten aus der hauseigenen Kunstsammlung. (s.h.)

Parastou Forouhar
Die aus dem Iran stammende Konzeptkünstlerin, setzt alle Medien von der Zeichnung über die Fotografie bis zu computeranimierten Bildsequenzen ein, um ihre Themen als systematisches, bildfüllendes „Ornament“, zu reflektieren und zu veranschaulichen. Die Künstlerin studierte an der Universität Teheran Kunst. Nach dem Umzug nach Deutschland, absolvierte sie ein Aufbaustudium an der HfG Offenbach. Ausgezeichnet mit Stipendien, u.a. der Villa Massimo Rom. Teilnahme an zahlreichen, internationalen Ausstellungen. Seit 2018 lebt und arbeitet sie im Spessart in der Gemeinde Kleinkahl. Seit 2019 hat sie eine Professur an der Kunsthochschule Mainz inne.
www.parastou-forouhar.de

Constantin Hahm
wurde am 1. Oktober 1945 in Bückeburg geboren. Da seine Leidenschaft immer darin bestand zu malen, zu zeichnen und zu schreiben, besuchte er in den 70er Jahren die Hochschule für Bildende Künste in Hamburg, wo er „das selbstständige Denken und Arbeiten“ erlernte. Zur weiteren Selbstverwirklichung zog er 1978 nach Châtillon-sur-Loire in Frankreich, wo er seitdem lebt und arbeitet. Sein Atelier befindet sich in einem alten Schulhaus, welches ihm als Denkfabrik und Ideenschmiede seiner Bildwelten dient. Bei der Umsetzung seiner Träume hilft ihm seit 10 Jahren eine Katze. Seine Arbeitsweise beschreibt er als „einfach“: Der Kopf nimmt Impulse der Außenwelt auf und gibt diese gedanklich nachhaltig bearbeitet wieder an die Außenwelt zurück.(s.h.)
www.constantinhahm.com

Anne Hundhausen

Die Künstlerin porträtiert und lässt anstatt selber, die Porträtierten das Bild signieren. 1965 geboren in Bremen. Studium visuelle Kommunikation an der Hochschule für Gestaltung in Offenbach, Malerei und Skulptur am National College of Art and Design in Dublin und am Goldsmith´s College in London. Seit 1995 lebt und arbeitet sie in Aschaffenburg. Sie ist Mitbetreiberin des Kornhäuschens.
www.kornhaeuschen.de

Karl-Heinz Liebler
„Das Hobby Fotografie begleitet mich seit meiner Jugend. Hier ist es besonders die Landschafts- und die Reisefotografie, die mich interessiert. Ein Höhepunkt meiner Reisen waren mehrere Besuche der Nordseeinsel Island. Das raue Land im Norden von Europa hat es mir angetan. Weitere Reisen stehen auf meinem Wunschzettel. Aus Dias und digitalen Fotos habe ich diese schwarz-weiß Bilder gestaltet.“
Karl-Heinz Liebler lebt in Frammersbach.

Johannes Moritz
„Ich heiße Johannes Moritz, bin 27 Jahre alt und komme aus dem schönen Ort Kempfenbrunn der Spessartgemeinde Flörsbachtal. Im Sommer 2016 habe ich mir eine Nikon Spiegelreflexkamera gekauft und fotografiere in meiner Freizeit seither gerne und viel. Insbesondere die Landschafts- und Naturfoto-grafie haben für mich einen großen Reiz. In der Ausstellung finden sich meine absoluten Lieblingsbilder aus Landschafts- und Naturfotografie wieder. Die meisten Bilder wurden in und um Kempfenbrunn auf-genommen. Ich mag satte Farben und versuche beim Aufnehmen möglichst, dass die Bilder das gewisse Etwas haben und dies auf den ersten Blick sichtbar wird. Meine Bilder werden nicht am PC nachbearbeitet, ich arbeite nur mit den Einstellungen an der Kamera (Belichtungszeit, Blendenöffnung etc.).“ Bilder-Blog Johannes Moritz

Kai Problem
Unter dem Künstlername „Kai Problem“ greift Thomas Rupp bei unterschiedlichen Anlässen immer wieder mal zur Gitarre und singt eigene Lieder oder aber deutet Heavy-Metall-Songs in Balladen um. Einst selbst Mitbegründer einer Heavy Metall Band weiß er, dass sich hinter dem rauen Sound durchaus der weiche Kern des Musikers verbirgt, was seine sanften Balladen aufs Wunderbarste belegen. „Metall“ ist für ihn aber auch der Werkstoff, aus dem er alte Autoteile in Figuren-Skulpturen umwandelt. Man will gleich an den „Tin Man“ im Zauberer von OZ denken – ein paar Tropfen Öl und die verrostete Figur wird zum Leben erweckt. So wirken auch seine Figuren-Wesen: Gerade angekommen, um zu verweilen und danach geht es weiter. Thomas ist aus der Wetterau vor vielen Jahren nach Kempfenbrunn gezogen. Wenn er nicht Musik macht, schraubt er an Autos und hoffentlich auch bald wieder an vielen neuen Metall-Skulpturen-Objekt-Wesen. Und mit etwas Glück bringt „Kai Problem“ ja vielleicht seine Gitarre mit zur Ausstellungseröffnung.

Katja von Puttkamer
untersucht in ihrer Malerei den städtischen Raum. Urbane Strukturen liefern ihr die Motive für ihre Bilder. Sie hält sie mittels Fotoapparat und Skizzen auf ihren Stadtrundgängen fest. Anschließend setzt sie diese in ihrem Atelier in Malerei um. Meist interessiert sich die Künstlerin für die mittelgroßen Städte Deutschlands, die durch die Bauten der Nachkriegsmoderne geprägt sind. Hier findet sie Un-Orte, Orte der Veränderung und gerasterte Fassadenstrukturen, wie zum Beispiel die von Egon Eiermann der ehemaligen Hortenkaufhäuser. Spontan oder konstruierend, serielle bringt sie sie auf die Leinwand oder auf das Papier. Unterschiedliche urbane Landschaftsmotive werden zu Bildbegriffen verarbeitet. In ihren Ausstellungen stellt sie diese installativ gegenüber, holt das äußere Umfeld in das Innere des Ausstellungsraumes und stellt dem Betrachter ihre Sicht auf die Stadt diskursiv vor. Katja von Puttkamer erhielt nach dem Studium der Freien Kunst an der Akademie der Bildenden Künste München verschiedenen Stipendien und Förderpreise. Sie ist an zahlreichen Ausstellungen im In- und Ausland beteiligt und arbeitete als Dozentin an unterschiedlichen Hochschulen. Sie lebt und arbeitet in Ingelheim am Rhein.www.katjavonputtkamer.de

Jesco von Puttkamer
„Skulpturale Entwürfe und Skizzen“ nennt Jesco von Puttkamer seine kleinen, in der Tat wie die Miniatur einer Skulptur anmutenden Metallobjekte. Tatsächlich wären sie in größerem Maßstab gut im öffentlichen Raum vorstellbar. Aber gerade in ihrer kompakten Größe als Tischskulptur begeistern sie mit Charme und Esprit, der auch daher rührt, dass der Künstler Metallteile aus dem Fundus seiner Werkstatt „recycelt“ und damit gekonnt umdeutet. Man meint doch eben noch Teile und Oberflächen aus einem anderen Zusammenhang wieder zu erkennen, aber als Versatzstücke der Skulptur entwickeln sie ihre ganz eigene Berechtigung. Jesco von Puttkamer ist Metallbildhauer, der mit großen, schweren Objekten begonnen hat, um sich über Jahre zur Miniatur vorzuarbeiten. Das gilt auch für seine Automobile, die in „Germany‘s Smallest Autofabrik“ per Hand und in Serie gefertigt werden. Sportwagen, Busse, Transporter, Einachser und Traktoren umfassen sein Sortiment, zumeist mit eigenem Antrieb, der per Aufziehschlüssel aktiviert wird. Mit diesen geht er auf Messen und erhält Aufträge aus aller Welt. Seine Fahrzeuge können über den Online-Shop und auch in der Ausstellung erworben werden. Seine Metallwerkstatt befindet sich in Ingelheim am Rhein. (s.h.)
www.handmade-by-puttkamer.de

Andreas Rohrbach
„Meine Arbeit besteht aus Werkzeugen (Hammer, Wasserwaage und Hobel), die ästhetisch verändert wurden und dadurch Ihre Funktion verloren haben. Sie sind selbst zum Material geworden. Die Titel sind Personennamen: Paul Rée, Michel de Montaigne, Johann Christian Friedrich Hölderlin, Diogenes von Sinope und Baruch de Spinoza. Menschen, die die Gesellschaft aus innerer Überzeugung verlassen haben.“ Ehe Andreas Rohrbach an der Städelschule Frankfurt Bildhauerei studierte, durchlief er die Ausbildung zum Steinbildhauer. Neben regelmäßigen Teilnahmen an Ausstellungen arbeitet er als Dozent an verschiedenen Akademien. Er lebt und arbeitet seit mehr als 30 Jahren in der Spessartgemeinde Kleinkahl, wo er sein Bilderhauerei-Atelier unterhält.
www.andreas-rohrbach.com

Olivia Thomas
fotografiert und das ausgiebig in dem Moment, wenn sie ihr Heimatland Neuseeland betritt. Bekannt für seine atemberaubend schöne Landschaft, die in ihrer Vielfalt sämtliche Klimazonen der Welt umfasst, vom Gletscher, Vulkan, Regenwald über heiße Geysire, endlose, einsame Strände und bizarre Gesteinsformationen und das in unnachahmlichen Farbkonstellationen, da ist das Angebot an Motiven schier unerschöpflich. Eine ansehnliche Auswahl davon, hat sie nun zusammengestellt und präsentiert diese auf einem großen Monitor in der Ausstellung. Olivia Thomas ist die Co-Gründerin von Scheune Sieben und vor fünf Jahren von Frankfurt am Main nach Kempfenbrunn gezogen. Fragen zu Neuseeland beantwortet sie gerne, sowohl in englisch als auch auf deutsch. (s.h.)

Sabine Zimmermann
Thema und Motiv der künstlerischen Arbeit von Sabine Zimmermann sind die unwillkürlichen Übergänge und Spielräume, die sich im Ineinandergreifen von Wahrnehmen, Denken und Fühlen entfalten. Ihre bevorzugte Strategie besteht im gegenseitigen Anspiel von Schrift und Bild in Form von Malerei, Zeichnung und Assemblage. Unser Wahrnehmen, Denken und Fühlen wird dabei Bestandteil des Arbeitsmaterials. Die Arbeiten von Sabine Zimmermann eröffnen paradoxale Verbindungen von Wahrnehmungs- und Verständnisangeboten. Geboren in Wels/Österreich, lebt in Frankfurt am Main und Kleinkahl. Studium der Malerei an der Städelschule Frankfurt am Main. Seit 2003 Professorin für Entwerfen am Fachbereich Gestaltung Mathildenhöhe der Hochschule Darmstadt.

Peter Hörner – Hörner Bräu
„Mit meiner Brauerei will ich zeigen, dass man sich seine Träume auch auf dem Dorf erfüllen kann. Dazu muss man nicht in der Stadt wohnen. Es braucht zwar hier mehr Herzblut, aber es funktioniert.“ Hörner-Bräu, die erste Brauerei des Flörsbachtals, bietet handwerklich gebraute, unfiltrierte Biere für das Flörsbachtal und Region. Liebe zum Geschmack und viel Leidenschaft stehen über allem und bringen das frische Helle und saisonale Spezialitäten wie Weizen- und Bockbier hervor. Prost!
www.facebook.com/HBFLBT/

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