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Freie Wähler: "Wächtersbach ist der optimale Standort für das neue Gefahrenabwehrzentrum (GAZ)"

am 01.06.2019

Von Landrat Stolz eine rasche Entscheidung gefordert

Wächtersbach / Main-Kinzig. Die Messestadt Wächtersbach ist in den Augen der Freien Wähler Main-Kinzig der optimale Standort für das neu zu bauende Gefahrenabwehrzentrum (GAZ) des Main-Kinzig-Kreises. Wie die Freien Wähler Main-Kinzig mitteilen, konnten sich die drei handelnden Akteure in Gelnhausen noch immer nicht zu einem Neubau am derzeitigen Standort des GAZ durchringen. Zu unterschiedlich seien die Vorstellungen. Zu klein die bebaubare Fläche für ein solches Projekt.

Die Stadt Wächtersbach hingegen, so die Auffassung der Freien Wähler, habe für ein derartiges Vorhaben ausreichend geeignete Flächen in ihrem Portfolio. Dies habe Bürgermeister Andreas Weiher der FW-Fraktion unlängst in anderer Sache aufgezeigt.

Zudem ist die Stadt Wächtersbach bereits heute ein enger Partner des Main-Kinzig-Kreises auf dem Gebiet des Brand- und Katastrophenschutzes. Die Stadt Wächtersbach verfügt über eine breit aufgestellte Stützpunktwehr, die derzeit bereits Fahrzeuge des überörtlichen Katastrophenschutzes beherbergt und ist Standort des Atemschutzverbundes des Main-Kinzig-Kreises.
 
Auch sprechen aus Sicht der beiden Fraktionsvorsitzenden Heinz Breitenbach und Carsten Kauck zwei weitere wichtige Standortfaktoren für die Messestadt im Kinzigtal. Zum einen ist dies die verkehrliche Anbindung an die Autobahn A 66, die das Kinzigtal durchzieht, was sowohl den Mitarbeitern des GAZ wie auch möglichen Besuchern und Lehrgangsteilnehmern eine schnelle Erreichbarkeit bietet. Zum anderen würde das GAZ mit einem Standort in Wächtersbach im Ostteil des Main-Kinzig-Kreises liegen, was neben einer Stärkung des ländlichen Raumes durch Arbeitsplätze auch aus Sicht des Katastrophenschutzes im Kreis von Vorteil wäre.

Der Main-Kinzig-Kreis sei mit einem Katastrophenschutz-Zentrum im Freigericht, im Westteil des Kreises und dem möglichen GAZ in Wächtersbach, im Osten des Kreises dann für Katastrophenlagen optimal aufgestellt. Das Sammeln und Verlegen von Einsatzkräften, auch zu Schadenslagen in anderen Bundesländern, wie etwa beim Elbe- und Oder-Hochwasser, sei dann rasch möglich.

Die Freien Wähler Main-Kinzig drängen Landrat Stolz aber auch mit Blick auf die finanzielle Seite zu einer raschen Entscheidung. 

Wie der Kreistagsfraktion bereits Ende 2017 bei einem Besuch des GAZ berichtet wurde, benötigt insbesondere die Zentrale Leitstelle größere und den zukünftigen Aufgaben angepasste Räumlichkeiten. Weiterhin laufe derzeit die Umstellung des Funkverkehrs auf Digitalfunk. In einer Neubaumaßnahme seien diese beiden Projekte effizienter und kostengünstiger zu realisieren, so die Freien Wähler abschließend.

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