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Der Vorstand des Ortsverbandes. Bild: Berthold Schum

Schutzgemeinschaft Deutscher Wald: Ohne Vorstandswahlen blieb viel Zeit für Vereinsthemen

am 29.05.2019

Fünf bis sieben Jungbetreuer sollen in das Ferienlagerteam eingebunden werden

Biebergemünd. Es ist sicher ein Privileg der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald - so Vorsitzender Burkhard Könning - dass sie den wichtigen Vereinstermin einer Jahreshauptversammlung um diese Tageszeit auf dem Vorplatz der Hirschbachhütte ausrichten konnte. Mit dem guten Wetter kamen auch viele Vereinsmitglieder, um den durchweg positiven Bericht des Vorstandes, des Kassenwartes und der Kassenprüfer im Grün des Frühlingswaldes entgegenzunehmen. Vor der Versammlung erinnerten sich die Mitglieder in einer Schweigeminute an den verstorbenen Vereinskameraden Georg Lauer.

Da keine Vorstandswahlen anstanden, blieb viel Zeit, um Vereinsthemen zu bereden. Einstimmig wurde so eine überarbeitete Vereinsatzung beschlossen. Neben der jährlichen Veranstaltung am 1. Mai, dem Ausrichten eines Zeltlagers im Rahmen der Gemeindeferienspiele, Herstellen von Futterringen für die Vogelfütterung im Winter, der Kinder-Nikolausfeier sollen zwei zusätzliche naturkundliche Exkursionstermine für Vereinsmitglieder und Gäste angeboten werden.

Für die Organisation des Ferienlagers sind weitere Treffen erforderlich. Es ist beabsichtigt, wieder fünf bis sieben Jungbetreuer in das Ferienlagerteam einzubinden. Weiterhin strebt der Verein an, die Schulen und Kindergärten in Biebergemünd proaktiv in die Aktivitäten der SDW-OV-Biebergemünd einzubinden. Bereits jetzt dient die Hirschbachhütte im Rahmen dieser Zusammenarbeit als Unterrichts- oder Pausenraum für die von Naturparkführer Rudi Ziegler durchgeführten Exkursionen.

Viele Vereinsmitglieder äußerten starke Kritik an der von der Gemeinde im vorderen Hirschbachtal und am Gemeindezentrum durchgeführten Mulch- bzw. Mähpraktik. Ohne erkennbare Notwendigkeit und lange vor der Samenreifen wurden die für unsere Pflanzen- und Insektenvielfalt bedeutsamen Straßenränder und kommunale Flächen in ihrer Funktion beschädigt. Gleichzeitig beteiligt sich die Gemeinde am Projekt „Der Main-Kinzig-Kreis blüht“ und hat die Anlage zusätzlicher Blühflächen angekündigt. Ebenso wichtig – so der Tenor in der Versammlung – wäre es, wenn die gemeindliche Straßenrandpflege vom Zeitpunkt und der angewandten Technik auf den neuesten ökologischen Standard geführt würde. Der Vorstand wurde aufgefordert, hierzu eine Eingabe bei der Gemeindeverwaltung vorzunehmen.

Nach Ende des offiziellen Teils wurde das Treffen in geselliger Runde mit gegrilltem Reh und erfrischenden Getränken fortgesetzt.

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