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Der Salinenplatz und das sich dort befindliche ehemalige Rathaus (heute: Tourist-Info) ist in jüngster Zeit ein Dauerbrenner-Thema in Bad Orb, an dem sich die Gemüter erhitzen. Bild: Printhouse Bad Orb / ten

"Sanierung des Salinenplatzes schnellstmöglich vornehmen"

am 29.05.2019

... hier schreibt der Leser ... (Leserbrief)

Bad Orb. In einem Leserbrief äußern sich Joachim Trüb und Maria Desch-Trüb aus Bad Orb zu den aktuellen Ereignissen in der Bad Orber Stadtverordnetenversammlung sowie zum Rücktritt des ehemaligen FBO-Parlamentariers Michael Kowalski. Hinweis in eigener Sache: Leserbriefe geben lediglich die Meinung des Lesers / der Leserin wieder und müssen daher nicht zwangsläufig den Ansichten der Redaktion entsprechen.
 
"Sehr geehrte Frau Stadtverordnete, sehr geehrte Herren Stadtverordnete,

die GNZ berichtete am 23.05.19 von Herrn Kowalskis Rücktritt als Stadtverordneter und am 24.05.19 von der letzten Sitzung des Stadtparlamentes. Diese beiden Artikel veranlassen uns, Ihnen einmal darzulegen, welche Sanierungsmaßnahmen in Bad Orb aus unserer Sicht als einfache Mitbürger Vorrang haben sollten.

An erster Stelle nennen wir die Sanierung des Salinenplatzes, die so schnell wie möglich vorgenommen werden sollte. Er könnte ein Schmuckstück für die Stadt sein, wenn, ja wenn... Im derzeitigen Zustand ist er es nicht. Dabei sind die „Edelsteine“ , die Blumenbeete, eigentlich noch vorhanden und bedürften nur einer neuen Fassung in Form eines gefälligen Pflasters ohne Stolperfallen.  

Wir teilen hier Herrn Kowalskis Meinung, dass man den Platz durchaus in der jetzigen Grundstruktur, mit seinen farbenfroh und abwechslungsreich bepflanzten Blumenbeeten weitgehend belassen könnte. Sie finden unserer Erfahrung nach großen Anklang sowohl bei Einheimischen als auch bei Besuchern. Eine Ergänzung fänden sie mit einem Brunnen bzw. Wasserspiel.

Auch das Toilettenhäuschen könnte bleiben wo es ist, denn es ist gut erreichbar für viele ältere Menschen, die den Platz bevölkern. Mit ein paar höher wachsenden Sträuchern in dem Beet davor ließe sich ein Sichtschutz erreichen. Und die Bushaltestelle müsste auch nicht unbedingt verlegt werden.

Wir denken, wenn man bei der dringend notwendigen Sanierung so vorginge und keine aufwendige, langwierige und teure Neuplanung und -gestaltung vornähme, würde sich auch Einiges an Kosten einsparen lassen.  

Sanierungsprojekt Nummer 2 wäre für uns die Hauptstraße: Die Gehwege sind an vielen Stellen holprig, voller Stolpergefahren und fallen zur Fahrbahn hin schräg ab. Ein äußert ungünstiger Zustand für Menschen, die einen Rollator benutzen müssen und für Rollstuhlfahrer. Hier Abhilfe zu schaffen, wäre dringend erforderlich.

Den Überlegungen, das alte Rathaus in ein Hotel umzuwandeln, stehen wir sehr skeptisch, gegenüber, werden doch der Salinenplatz und die angrenzende Grünfläche für zahlreiche Veranstaltungen und traditionelle Feste genutzt. Und ein gut besuchter Spielplatz in unmittelbarer Nähe eines Hotels ist für mögliche Gäste sicher nicht besonders attraktiv.

Wir, sehr geehrte Frau Stadtverordnete, sehr geehrte Herren Stadtverordnete, appellieren an Sie: Lassen sie bitte zügige Sanierungsmaßnahmen nicht an persönlichen Animositäten scheitern, sondern zeigen Sie sich zum Wohle der Stadt, ihrer Bewohner und Besucher bereit zur notwendigen Zusammenarbeit.  

Mit freundlichen Grüßen, Joachim Trüb und Maria Desch-Trüb"

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