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„Mit Mut neue Wohnmöglichkeiten im Ortsinneren schaffen“: Bürgermeister Manfred Weber, Landrat Thorsten Stolz, Reinhold Gerhard, Erste Kreisbeigeordnete Susanne Simmler, Sabine Rupp (Kreisverwaltung) und Klaus Heim.

„Förderprogramm zeigt Wirkung“: Neu und attraktiv statt alt und verfallen

am 16.04.2019

Leerstehende Immobilie soll im Ortskern von Bieber ersetzt werden durch Neubau – Kreis unterstützt Bauherrn bei Projekt

Biebergemünd / Main-Kinzig. Landrat Thorsten Stolz und Erste Kreisbeigeordnete Susanne Simmler haben Reinhold Gerhard einen Förderbescheid überreicht, der mithelfen soll, in Biebergemünd-Bieber ein seit Jahren leerstehendes, marodes Gebäude zu beseitigen. „Viele Jahre steht das Haus mit Stallung im unteren Bereich nun schon leer. Die Gebäudesubstanz hat massiv unter der Witterung gelitten. Wenn sich auf diesem Grundstück endlich etwas tut, profitiert das gesamte Wohnviertel drum herum davon“, sagte Landrat Stolz.

Das Gebäude soll nach dem Kauf des Geländes in einem ersten Schritt abgerissen werden. Reinhold Gerhard will einen Ersatzbau schaffen, der sich in die bestehende Bebauung einpasst. „Ich will ein Haus bauen, das attraktiv ist für eine Familie, gerne auch aus dem Ortskern, damit sie in Biebergemünd wohnen bleibt“, erklärte er im Beisein von Bürgermeister Manfred Weber und Architekt Klaus Heim, der die Gemeinde zu kommunalen Fördermöglichkeiten berät.

Der Zweck des Bauvorhabens entspricht dem, was der Main-Kinzig-Kreis mit seinem Förderprogramm Ländlicher Raum unterstützt. Leerstände und „Schandflecken“ in den Ortskernen sollen beseitigt, die Ortskerne selbst wieder attraktiver werden, gerade auch für junge Familien. „Wir wollen die Dorfmitten beleben. Das heißt eben nicht, alte oder baufällige Gebäude zwingend zu retten, sondern auch mit Mut neue Wohnmöglichkeiten im Ortsinneren zu schaffen“, erläuterte Susanne Simmler. Der Kreis wird die Baumaßnahmen mit rund 19.000 Euro bezuschussen.

Für das Förderprogramm gibt es nach wie vor eine große Nachfrage. Neben den rund 90 bewilligten Projekten lägen dem zuständigen Amt für Umwelt, Naturschutz und ländlichen Raum über 100 weitere Maßnahmen zur Prüfung vor, erläuterten Stolz und Simmler. „Für viele private Bauherren gibt unsere Kreis-Förderung den entscheidenden Ausschlag, die Baumaßnahmen in den Ortskernen in Angriff zu nehmen“, so der Landrat. Eine ähnliche Rückmeldung erhielt er beim Besuch in Bieber auch von Reinhold Gerhard. „Das zeigt, dass das Förderprogramm seine Wirkung entfaltet. Wenn man vom geplanten Bauprojekt in Bieber ausgeht darf man sagen: Zur Nachahmung ist es in jeder Hinsicht empfohlen!“ sagte Thorsten Stolz.

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