Menü Button Lupe
Bad Orber Blättche - Logo
Bad Orber Blättche - Startseite
Bad Orber Blättche
Peter von Orb – Darstellung im Wald. Bild: eez

„Märchen vom Fuchs und anderen Schlaubergern“

am 01.02.2019

Zweite diesjährige Veranstaltung des Märchenzyklus’ des Kulturkreises im städtischen Ausstellungshaus Obertor

Bad Orb (ez). Der Kulturkreis Bad Orb lädt jeden Monat zu Märchenveranstaltungen ein. Der zweite Märchenabend findet am Mittwoch, 6. Februar, ab 19.30 Uhr, im städtischen Ausstellungshaus Obertor mit „Märchen vom Fuchs und anderen Schlaubergern“ statt. 

Reinhilde und Ulrich Freund sind seit Jahren in Sachen Märchen unterwegs. Sie haben für jeden Abend und Nachmittag der Reihe ein Schwerpunktthema ausgewählt, und so runden sich im Jahresverlauf in diesem Zyklus die Märchenbilder.

„Wenn es um den Fuchs geht, da darf natürlich der Peter von Orb mit seinem zahmen Fuchs nicht fehlen“, bekräftigt Ulrich Freund. Weit und breit um den Wartturm herum kenne jedes Kind seine Geschichte, obwohl Adalbert von Herrlein, der Sammler der Spessart-Sagen, diese Sage mit „Der Fuchsstein“ überschrieben habe. „Wer war der Begleiter des Peter?“, hinterfragt der Märchenkenner. Und mutmaßt: „Wenn man weiß, dass Füchse sich in Hexen (die Rothaarigen) verwandeln können, dann hat er wohl eine Hexe als Begleiterin gehabt. Ob die ihn dann als Fuchs aus dem Turm herausgegraben hat oder als Hexe herausgezaubert, das konnte wohl auch der Aschaffenburger Bürgermeister am Ende nicht wissen!“ Im Taunus, so erzählt eine dortige Sage, verwandeln sich in der Walpurgisnacht die Füchse in Hexen um gemeinsam zu tanzen und sich am 1. Mai wieder zurück zu verwandeln.

Der Fuchs ist im Märchen und Sagen und vor allem in Fabeln eine immer wieder auftauchende Figur. Wer kennt nicht die Fabel vom Fuchs dem die Trauben zu hoch hängen? Weil der Fuchs auch den Neid anderer auf sich zieht, wird er auch oft genug ein Opfer der Schadenfreude der anderen. Und dann kommen auch noch die anderen Schlauberger die es dem Fuchs gleichtun möchten, sagt Freund. Vor allem das tapfere Schneiderlein gehöre dazu. Der Schneider ist der kleine Kluge, dem immer etwas einfällt, wie er andere an der Nase herumführen kann. Am Beispiel vom Schneider kann man auch erkennen: Man muss nicht nur clevere Ideen haben, sie helfen nur dem, der auch den Mut hat, sie umzusetzen. Davon hat der Schneider reichlich, und das ist der Grund, warum er durchaus zu Recht „tapfer“ genannt wird.  Was die menschlichen und die tierischen Trickser untereinander gemein haben und was sie unterscheidet das ist das Thema dieses Abends.

Der Eintritt zu den Märchenabenden ist frei. Um eine Spende für die Kosten wird gebeten. Der Eingang zum Ausstellungshaus ist nicht behindertengerecht. Es muss eine Treppe überwunden werden.

Privater Kleinanzeigen-Markt

Alle Kleinanzeigen ansehen