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Am Mittwoch, 9. Januar: „Märchen vom glücklichen Ende“

am 03.01.2019

Erste Veranstaltung des Märchenzyklus’ 2019 des Kulturkreises im städtischen Ausstellungshaus Obertor

Bad Orb (ez). Auch 2019 lädt der Kulturkreis Bad Orb jeden Monat zu Märchenveranstaltungen ein. Der Reigen startet am Mittwoch, 9. Januar, 19.30 Uhr, im städtischen Ausstellungshaus Obertor mit „Märchen vom glücklichen Ende, und wie wir es uns erkämpfen müssen“. Und somit stehen zum Jahresbeginn auch (aber nicht nur) Märchen mit „happy End“ und wie wir es uns erwerben können, auf dem Programm.

Reinhilde und Ulrich Freund sind seit Jahren in Sachen Märchen unterwegs. Sie haben für jeden Abend und Nachmittag dieser Reihe ein Schwerpunktthema ausgewählt, und so runden sich im Jahresverlauf in diesem Zyklus die Märchenbilder. „Zyklen prägen unser Leben, das Jahr und den Tag. Zyklen sorgen für unseren Lebensrhythmus, machen die Welt überschaubar“, erklärt der Märchenkenner und Bad Orber Ehrenbürger Ulrich Freund. „Sie sind Konstanten, zeitigen Rituale und schaffen Verlässlichkeit.“ Daher sei es sinnvoll, kleine Nischen zu schaffen, die Geist und Muse befruchten und uns Glücksmomente für Körper und Seele brächten.

In aller Regel, so Freund,  stehe am Anfang eines Zaubermärchens eine Not. Der Held oder die Heldin müssten kämpfen, damit das glückliche Ende am Abschluss stehe. „Nicht immer fällt uns das Glück in den Schoß, denn jeder weiß, Glück hat nur der Tüchtige!“ Das gelte auch dann, wenn das Glück am Wege liege. „Genau das ist der Inhalt der buddhistischen Parabel, die am Anfang des Abends erzählt wird.“  Und natürlich darf der „Hans im Glück“ nicht fehlen. Etwa ein Fünftel der Grimmschen Märchen enden nicht glücklich, auch diese „Tragödien“ sind mit „Herrn Korbes“ und der „klugen Else“ aus der Grimm´schen Sammlung am Märchenabend vertreten.

Solche Märchen würfen auch die Frage auf, wem das Glück zustehe und wem nicht. Das klassische Glücksmärchen jedoch ist das vom Sterntaler-Mädchen, das am Ende des Abends stehen soll.
„Nachdem auch die Parabel vom „Vogel Glück“ erzählt worden ist, wird uns Kantor Klaus Vogt mit musikalischen Improvisationen nach Hause entlassen. Und es bleibt auch für 2019 die Hoffnung, dass das Jahr möglichst ohne Not mit einem glücklichen Ende abschließen möge.“

Der Eintritt zu den Märchenabenden ist frei. Um eine Spende für die Unkosten wird gebeten.

Der Eingang zum Ausstellungshaus ist nicht behindertengerecht. Es muss eine Treppe überwunden werden.

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