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Triathlon: Orber Triathleten trumpfen groß auf

am 13.09.2018

Regionalligateam des TV BAD ORB beendet Saison mit erstem Podestplatz beim Rhein-Ahr Triathlon in Remagen

Bad Orb. Beim letzten der vier Saisonrennen mussten die heimischen Triathlonteams von SVG und TV BAD ORB zum Rhein-Ahr-Triathlon über die verlängerte olympische Distanz anreisen. Die zu bewältigenden Distanzen waren 2,9 km Schwimmen „rheinabwärts“, 46 km Radfahren und 10,5 km Laufen. Aufgrund des flachen Pegelstands im Rhein, ging es mit dem Bus zum Schwimmstart, wo traditionell flussabwärts von einem Fährboot gestartet wurde.

Für Orb gingen Michael Lik (3.), Florian Brosch (4.), Maximilian Ostermeier (16.), Simon Brend’Amour (43.) und Tim Stutzer ins Rennen. Vor allem der Auftritt von Tim Stutzer erfreute die gesamte Orber Triathlon-Abteilung. Nach einem Achillessehnen-Riss war dies die erste „Tuchfühlung“ mit dem Leistungssport. Stutzer sollte – nur im Fall, dass ein Teammitglied ausfällt, das Laufen antreten und ansonsten, nach dem Radfahren seine gerade wieder genesene Verletzung schonen und aus dem Rennen aussteigen. Seine Teamkameraden taten ihm den Gefallen und zeigten starke Leistungen. Für den SV Gelnhausen waren David Behnsen (11.), Rafael Ruppel (13.), Christian Senzel (25.), Felix Gundlach (36.) und Andreas Hinrich (39.) ins Rennen gegangen.

Bad Orb stürmt am historischen Brückenkopf von Remagen auf Rang 3

Dank Strömung und Neoprenanzug konnte Michael Lik vom TV Bad ORB beinahe gemeinsam mit dem Gelnhäuser Vorzeige-Schwimmer David Behnsen aufs Rad steigen. Kurz dahinter folgten Florian Brosch und Maximillian Ostermeier aus der Kurstadt. Auf dem Rad konnte Brosch den Abstand zu Lik und Behnsen schnell verringern. Regelkonform und unter ständiger Begleitung eines Wettkampfrichters folgte die 46 km lange und mit 600 Höhenmetern gespickte Radstrecke. Ein Absetzen war hier für keinen der Athleten möglich. In einem packenden Rennverlauf kämpfte sich Brosch beim abschließenden Lauf zwar bis in die Spitzengruppe vor, unterlag aber im Duell mit dem eigenen Vereinskamerad Lik und den späteren Erst- und Zweitplatzierten, Pascal Ramadi aus Oberursel und Julius Ott aus Viernheim. Der starke Auftritt von Lik (3.) und Brosch (4.) und auch Maximilian Ostermeier (16.) legten das Fundament für den sensationellen dritten Rang in der Teamwertung und das erste Podium der Saison. Das Team aus der Barbarossastadt belegte einen ordentlichen sechsten Rang in Remagen.

Orb zieht gleich im Derby-Duell - SVG in der Regionalliga Endtabelle aber vor Orb

An die Teamleistung des Teams Spessartchallenge TV BAD ORB kam der SVG in Remagen nicht heran. Die Kurstädter glichen somit im Derby-Duell auf Regionalligaebene aus. Beide Teams konnten im Wetteifern um die Vormachtstellung im Main-Kinzig-Kreis zweimal punkten. Orb entschied die Rennen in Worms und Remagen für sich, Gelnhausen blieb in Fritzlar und im Rodgau vor den Kurstädtern. In Abschlusstabelle zur Saison 2018 rangiert der SVG in seiner Debütsaison auf einem starken fünften Rang. Bad Orb liegt mit nur einem Zähler Rückstand auf Rang sieben der 13 Teams in der Regionalliga, einem Verbund der besten Mannschaften der Landesverbände aus Hessen, dem Saarland und Rheinland-Pfalz. Die beiden befreundeten Vereine aus heimischen Gefilden haben damit im Jahr 2018 beweisen, dass sie ihren Platz in Deutschlands dritthöchster Liga allemal verdient haben. Der Meistertitel in der Regionalliga ging nach vier Tagessiegen souverän an den Schwimmclub Oberursel, der nach einer kleinen Abstinenz im Jahr 2019 in die zweite Bundesliga zurückkehren darf.

Adi Kohr holt Hessenmeister-Bronze am Twistesee

Beim parallel zum Regionalligarennen am Twisteesee in Nordhessen ausgetragenen Rennen um die Hessische Meisterschaft über die gleiche Distanz, konnte Adi Kohr einen weiteren Erfolg für den TV BAD ORB einfahren. Er überzeugte mit Gesamtplatz 18. Diese Leistung brachte ihm die Bronzemedaille bei der Hessenmeisterschaft in der Altersklasse M45. Für die meisten Triathleten neigt sich die Saison nun dem Ende. Für Rafael Ruppel, der bei der Ironman-WM auf Hawaii antreten darf und Florian Brosch, der sich den Ironman Barcelona als Saisonhighlight ausgeguckt hat, heißt es jedoch bis Oktober noch „fleißig“ sein.

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