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Gemeinsam mit Schulleiter Hartmut Bieber (fünfter von links) und Ehrengästen lässt sich Schuldezernent Winfried Ottmann (vierter v.l.) von Studiendirektor Rainer Flach die neuen Geräte an den Beruflichen Schulen zeigen.

„Investitionen in moderne Technik sind erforderlich, um dem Fortschritt folgen zu können“

am 13.09.2018

Ottmann übergibt neue Ausstattung an den Beruflichen Schulen in Gelnhausen

Gelnhausen / Main-Kinzig. Kreisbeigeordneter und Schuldezernent Winfried Ottmann übergab vor wenigen Tagen Geräte und Anlagen im Gesamtwert von 200.000 Euro für die Bereiche Heizung-Sanitär-Klima- und Kraftfahrzeugtechnik an den Beruflichen Schulen in Gelnhausen. „Viele Lerninhalte aus den Bereichen Heizung-Sanitär-Klima- und Kraftfahrzeugtechnik konnten im Rahmen der dualen Ausbildung bisher nicht mehr angemessen und praxisgerecht vermittelt werden. Mit der neuen und modernen technischen Ausstattung wird das nun wieder ermöglicht“, freute sich Winfried Ottmann während einer Feierstunde zur Übergabe an der Schule. Er übergab die Geräte und Anlagen, die einem Investitionsvolumen von insgesamt 200.000 Euro entsprechen, an Schulleiter Hartmut Bieber.

Investitionen in moderne Technik seien nach den Worten des Kreisbeigeordneten Ottmann laufend erforderlich, um dem Fortschritt folgen zu können. Der Main-Kinzig-Kreis als Schulträger sehe darin auch eine Förderung der dualen Berufsausbildung, die zunehmend eine Alternative zum Studium darstelle. „Insbesondere im Hinblick auf den Fachkräftemangel werden wir zukünftig in den Schulen, vorzugsweise in der achten Jahrgasngsstufe, die Werbung für handwerkliche Berufe verstärken und auch in den Informationsbroschüren werde die klassische Lehre einen breiteren Raum einnehmen“, kündigte der Schuldezernent an.

Der für den Bereich Heizung-Sanitär-Klima zuständige Fachbereichsleiter Rainer Flach erläuterte gemeinsam mit Fachlehrer Andreas Nau bei der Besichtigung der Anlagen, dass man nun unter anderem die Themen Erdwärmenutzung, Wärmepumpe und hydraulischer Abgleich in Heizungsanlagen praxisgerecht unterrichten könne. Die Möglichkeiten der Schulungsstände schließen die Inbetriebnahme und Fehlersuche mit ein, damit könne man die Kompetenzen der angehenden Anlagenmechaniker deutlich erweitern.

Der umfangreichste Teil der Investitionen ging an den Bereich Kraftfahrzeugtechnik. Hier zeigte sich Fachbereichskoordinator Holger Schmidt und Fachlehrer Andreas Straub begeistert von der neuen Ausstattung. Diese besteht aus sieben vollständigen Schulungsständen zu den Themen Kraftfahrzeugbeleuchtung, Lenksäulenelektronik und Bordnetz, eine Klimaservicestation ermöglicht die Arbeit mit Kältemitteln im Fahrzeugbereich. Auch ein neuer Achsmesscomputer und ein Raddynamik-Diagnosegerät konnten angeschafft werden. Durch die neuen Ausstattungselemente werde der Unterricht den hohen Ansprüchen an Energieeffizienz und Umweltschutz gerecht und es können die immer komplexer werdenden Zusammenhänge schülergerecht und praxisnah unterrichtet werden.

Ottmann zeigte sich nach einer Vorführung an den Schulungsständen beeindruckt. Möglich wurden die Investitionen durch hälftige Kofinanzierung zwischen dem Main-Kinzig-Kreis als Schulträger und dem „Operationellen Programm für die Förderung von Investitionen in Wachstum und Beschäftigung“ des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung.

In der Förderperiode 2014 bis 2020 stellt die Europäische Union über diesen Strukturfond Mittel in Höhe von insgesamt 240,7 Millionen Euro unter der Überschrift „Europäischer Fonds für regionale Entwicklung: Investition in ihre Zukunft“ zur Verfügung. Ein erheblicher Teil davon ist für die Ausstattung von Beruflichen Schulen in Hessen vorgesehen. Schulleiter Hartmut Bieber dankte für die sehr gute Zusammenarbeit mit dem Schulträger und der WI-Bank in Wiesbaden, die als Förderbank für Hessen das Projekt begleitete.

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