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Von links: Roland Sahler, SPD-Kreistagsfraktion, Michael Krumbe, Vorstand KCA, Karl-Georg Wolff, Organisationsentwicklung KCA, Stefan Kühnast, Sachgebietsleitung KCA Hanau, Beate Langhammer, Stv. Vorstand KCA, Hans-Jürgen Scherer, Geschäftsführer AQA, Erste Kreisbeigeordnete Susanne Simmler, Jutta Straub, Sozialpolitische Sprecherin SPD-Kreistagsfraktion, Klaus Schejna, Fraktionsvorsitzender SPD-Kreistagsfraktion, Carsten Ullrich, SPD-Kreistagsfraktion, Erika Becker, SPD-Kreistagsfraktion, Susanne Kropp, Mitarbeiterin SPD-Kreistagsfraktion, Christel Hesse, SPD-Kreistagsfraktion.

KCA erreichte mehr als 17.000 Vermittlungen in den ersten Arbeitsmarkt

am 11.09.2018

Mitglieder der SPD-Kreistagsfraktion besuchten das KCA in Hanau

Main-Kinzig. Michael Krumbe (Vorstand KCA) und Hans-Jürgen Scherer (Geschäftsführer AQA) informierten die Besucher über die Arbeit des Kommunalen Jobcenters. Seit 2005 ist der Main-Kinzig-Kreis Optionskommune und erbringt durch das KCA alle Leistungen nach dem Sozialgesetzbuch II (SGBII) in kommunaler Eigenverantwortung. „In dieser Zeit wurden mehr als 50.000 Arbeitsuchende in den ersten Arbeitsmarkt vermittelt – mehr als 17.000 davon aus Hanau“, so Krumbe. Ein Erfolg der sich sehen lassen könne. Er gründet auf der Philosophie, die Klienten da abzuholen wo sie individuell stehen und ein auf jeden Klienten zugeschnittenes Angebot an Beratung und Qualifizierung zu unterbreiten. „Wir wollen die Menschen nachhaltig in Arbeit vermitteln“, unterstreicht Erste Kreisbeigeordnete Susanne Simmler, die auch Vorsitzende des KCA Verwaltungsrates ist. „Das bedeutet auch, dass wir das ein oder andere Angebot nicht wahrnehmen, weil es zu kurz greift oder nicht zu unseren Klienten passt.

Die Erfahrung habe jedoch gezeigt, dass die passgenaue Vermittlung längerfristig nachhaltige Erfolge bringe, so dass nach einem Jahr mehr als 70 Prozrnt der vermittelten Klienten noch in Arbeit seien. Ein Erfolgsfaktor ist dafür die kreiseigene Gesellschaft für Arbeit, Qualifizierung und Ausbildung (AQA), die alle internen und externen Eingliederungsmaßnahmen für das KCA abwickelt. „Dadurch ist sichergestellt, dass die Angebote genau auf die Bedürfnisse der Klienten abgestimmt sind“, hält Jutta Straub, Vorsitzende des Sozialausschusses fest. „Durch die Zusammenarbeit von KCA und AQA erfahren die Klienten eine Betreuung „aus einer Hand“, die enge Abstimmung und Verzahnung der Kompetenzen zwischen den beiden Einrichtungen ist der Garant für die hohe Wirksamkeit der Maßnahmen“. Immer wieder schlössen beispielsweise von der AQA betreute junge Menschen ihre Berufsausbildung als Innungsbeste ab.

Am Standort Hanau kümmern sich 130 der insgesamt 400 Mitarbeiter des KCA um die Arbeitsuchenden. Die weiteren Mitarbeiter verteilen sich auf die Standorte Maintal, Gelnhausen und Schlüchtern. „Die Mitarbeiter betreuen insgesamt mehr als 26.000 Leistungsempfänger, davon kommen rund 40 Prozent aus Hanau“, erklärt Michael Krumbe. Ein wichtiges Instrument für die Aktivierung Langzeitleistungsbezieher seien dabei „Arbeitsgelegenheiten mit Mehraufwandsentschädigung“, die diejenigen, die über lange Zeit keinem geregelten Erwerbsleben mehr nachgegangen sind, wieder an einen geregelten Tagesablauf mit verbindlichen Zeiten gewöhnen sollen. „Wir haben für diese Maßnahmen insgesamt 494 Einsatzmöglichkeiten im gesamten Main-Kinzig-Kreis, davon 116 innerhalb der Stadt Hanau. Wir würden uns freuen, wenn auch die Stadt wie viele andere Kommunen im Kreisgebiet als Arbeitgeber hier wieder mehr Möglichkeiten schaffen würde“, warb Michael Krumbe für einen engen Austausch im Interesse der vom KCA betreuten Menschen.

Der Fraktionsvorsitzende der SPD-Kreistagsfraktion, Klaus Schejna, unterstrich, dass die vom Kreis 2005 getroffene Entscheidung als Optionskommune die ganzheitliche Betreuung der Erwerbslosen nach SGB II zu übernehmen ein Erfolgsmodell ist, das inzwischen bundesweit als Vorbild dient. „Wir danken den Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des KCA und der AQA für ihre kompetente und engagierte Arbeit, ohne die diese Erfolge nicht möglich wären“, hob Schejna im Namen der Sozialpolitiker zum Abschluss des Besuches hervor.

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