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Bild: picjumbo.com

Auf dem Weg zum systematischen Energiemanagement

am 08.08.2018

Kommunales Energieeffizienz-Netzwerk geht verstärkt an die Öffentlichkeit

Bad Orb. Sechs Gemeinden aus den Landkreisen Aschaffenburg, Miltenberg und dem Main-Kinzig-Kreis haben sich 2017 zum kommunalen Energieeffizienznetz von Kommunen „KEEN6“ zusammengeschlossen.

Im Mittelpunkt des vom Bund geförderten Projekts steht die professionelle Unterstützung
bei der energetischen Optimierung kommunaler Liegenschaften. Die Bürgermeister sowie die für die Netzwerkarbeit verantwortlichen Verwaltungsmitarbeiterinnen und -mitarbeiter aus Goldbach, Hösbach, Kleinostheim, Niedernberg, Rüdenau und Bad Orb sowie das Beratungs-Team der BfT Energieberatungs GmbH, der Energieagentur Bayerischer Untermain, der Aschaffenburger Versorgungs- GmbH und des E-Werks Goldbach-Hösbach, haben sich kürzlich zum vierten gemeinsamen Workshop im Rathaus Niedernberg getroffen. Dabei wurde erstmalig das neue gemeinsame Informationssystem zum Energie- und Verbrauchsdaten-Monitoring im Live-Betrieb vorgestellt. Verantwortliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter erhalten damit jederzeit bedarfsgerecht aufbereitete Informationen über die Verbräuche von Strom, Gas und Wasser in den kommunalen Liegenschaften. Das System kann zudem zur Erstellung von Energieberichten oder der strategischen Planung z.B. von Sanierungsmaßnahmen genutzt werden.

In den Kommunen laufen darüber hinaus individuelle Beratungsprojekte. Dabei zeigt sich, dass die Umrüstung auf moderne LED-Beleuchtung in fünf von sechs Gemeinden nach wie vor ein wichtiges Thema ist. Die Unterstützung durch das Netzwerkteam wird aber auch genutzt, um Ideen zur CO2-neutralen Wärmeversorgung einzelner Liegenschaften weiterzudenken, die ohne externe Unterstützung vielleicht erst später angegangen würden.

Vor allem lebt die Netzwerkarbeit aber vom gemeinsamen Austausch. Die Treffen werden gern genutzt, um Vorzeige- und Best-Practice-Projekte vorzustellen. Beim Treffen in Niedernberg stellte Michael Oefelein vom Architekturbüro Schuler&Schickling beispielsweise das Sonnenhauskonzept der Niedernberger Kinderkrippe „Kinderreich“ vor, die überwiegend durch Sonnenenergie wärmeversorgt wird.

Ab September rückt die Öffentlichkeitsarbeit stärker in den Fokus: Eine Wanderausstellung zur Energiewende wird in den einzelnen Gemeinden im Rahmen von Projektwochen zu sehen sein. So auch in Bad Orb: Vom 20. bis zum 24. August kann die Ausstellung jeweils von 14 bis 18 Uhr im Haus des Gastes besucht werden. Die Ausstellungseröffnung findet am 20. August um 13 Uhr im Haus des Gastes statt. Es handelt sich hierbei um ein Angebot im Rahmen der ersten Klimaschutzwoche Bad Orb. Weitere Informationen zur Klimaschutzwoche sind auf der Internetseite der Stadt unter www.bad-orb.de/rathaus unter Klimaschutz und 1. Klimaschutzwoche Bad Orb ersichtlich.

Das nächste Netzwerktreffen, bei dem ein erstes Resümee nach einem Jahr Arbeit gezogen
werden soll, findet im Oktober statt.

Hintergrund
Die Netzwerkarbeit wird gefördert vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie. Die Initiative für das regionale Netzwerk ging gemeinsam von der Hösbacher BfT Energieberatungs GmbH und der Energieagentur Bayerischer Untermain aus. Das Netzwerkmanagement und die energietechnische Beratung liegen in den Händen des Ingenieurbüros BfT. Die Energieagentur Bayerischer Untermain stellt den Netzwerk-Moderator und unterstützt das Management und die Kommunen bei Bedarf. Fachliche Unterstützung erhalten die Teilnehmer zudem von der Aschaffenburger Versorgungs-GmbH und dem Elektrizitätswerk Goldbach-Hösbach GmbH & Co KG.

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