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FW Kreistagsfraktion und GWL Stadtverordnete aus Bad Soden-Salmünster mit Bürgermeister Dominik Brasch und Wasserverbandsgeschäftsführer Holger Scheffler

"Hochwasserschutz im Kinzigtal muss höheren Stellenwert bekommen"

am 05.08.2018

FW Main-Kinzig und GWL Bad Soden-Salmünster besuchten Wasserverband Kinzig in Wächtersbach-Neudorf

Bad Soden-Salmünster / Wächtersbach. Die Kreistagsfraktion der Freien Wähler Main-Kinzig (FW) besuchten gemeinsam mit Bad Soden-Salmünsters neuem Bürgermeister Dominik Brasch und Mitgliedern der GWL den Wasserverband Kinzig in Wächtersbach-Neudorf. Anliegen der Kommunalpolitiker war, sich einen aktuellen Überblick über derzeit anstehende Maßnahmen im Verbandsgebiet zu verschaffen.

Der Geschäftsführer des Wasserverbandes Kinzig, Holger Scheffler, erläuterte den Besuchern zunächst Aufgaben und Ziele, des seit 1972 für die Wasserbeschaffung und den Hochwasserschutz verantwortlichen Zweckverbandes im Main-Kinzig-Kreis. Detaillierter ging Scheffler auf den Planungsstand der derzeit in der Diskussion befindlichen Hochwasserrückhaltebecken ein. Hier geht es um die möglichen Becken in Bad Soden Salmünster an der Salz in Wächtersbach-Weilers und in Birstein-Illnhausen/Lahnemühle an der Bracht. Wie Scheffler weiter ausführte, zeigten gerade die Hochwasserereignisse in den vergangenen Jahren an Donau und Elbe, dass ohne Vorwarnung starke Niederschläge katastrophale Situationen hervorrufen können und zu Schäden in Milliardenhöhe führen. Derartige Schäden wolle der Wasserverband durch den Bau der drei Rückhaltebecken im Main-Kinzig-Kreis vermeiden.

Extreme Wetterlagen könne man auch für den Main-Kinzig-Kreis nicht ausschließen. Neben der aktuellen großen Hitzewelle könne dies auch Starkregen sein. "Ein nachhaltiger, vorausschauender Hochwasserschutz im Kinzigtal ist unabdingbar“, so der stellvertretende Fraktionsvorsitzende der FW Carsten Kauck, in seiner Bewertung der geplanten Projekte.

Bürgermeister Dominik Brasch zeigte sich erfreut, als Scheffler ausführte, dass der Bau des Hochwasserrückhaltebeckens an der Salz im Jahr 2021 realisiert werden könne. Dieses Projekt habe große Bedeutung in Punkto Sicherheit für die Bürger unserer Stadt die entlang der Salz wohnen, so Brasch. 

Für die Freien Wähler im Main-Kinzig genießen alle drei Projekte größte Priorität. Deshalb wollen diese auf Kreisebene darauf drängen, dass das Land Hessen und das Regierungspräsidium Darmstadt die vorgesehenen Hochwasserschutzmaßnahmen zeitnah umsetzen. Es gelte, die Mitbürgerinnen und Mitbürger und die heimische Wirtschaft entlang der Bäche und Flüsse vor möglichem Hochwasser ausreichend zu schützen, so die beiden Fraktionsvorsitzenden der FW, Heinz Breitenbach und Carsten Kauck.