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Der Kreis unterstützt die Renovierungsarbeiten am Kulturdenkmal Fatima-Kapelle in Freigericht mit 5.000 Euro, Landrat Thorsten Stolz (vordere Reihe, zweiter von links) überbrachte den Zuwendungsbescheid.

Landrat Stolz übergab Zuschuss in Höhe von 5.000 Euro zum Denkmalschutz

am 11.05.2018

Main-Kinzig-Kreis unterstützt Sanierung der Fatima-Kapelle in Freigericht

Freigericht / Main-Kinzig. Mitten in einer Waldlichtung hinter  dem Ortsausgang in Freigericht-Bernbach steht seit 1958 die Fatima-Kapelle. Für eine dringend erforderliche Restaurierung dieses ungewöhnlichen Baudenkmals hatte sich ein Förderverein gegründet und vor zwei Jahren mit den Sanierungsarbeiten begonnen.

Inzwischen erstrahlt das Bauwerk wieder in einem neuen Glanz. „Hier ist ein wahres Kleinod entstanden“, stellte Landrat Thorsten Stolz fest, als er sich vor wenigen Tagen selbst ein Bild von den Renovierungsarbeiten an diesem Kulturdenkmal machte. Die Mitglieder des Fördervereins hatten ihn und den Freigerichter Bürgermeister Joachim Lukas zu einem Ortstermin eingeladen. Anlass war die Übergabe eines Zuschusses in Höhe von 5.000 Euro aus dem Fond der Denkmalpflege des Main-Kinzig-Kreises.

Der Bau der Kapelle geht auf das Gelübde von Alfons Gutermann zurück, er diente im Zweiten Weltkrieg und versprach, wenn er gesund und wohlbehalten heimkehre, werde er zu Ehren der Mutter Gottes, eine Kapelle errichten. Bis vor wenigen Jahren übernahmen die Pflege der Kapelle die Nachkommen. Die auf einem breiten, gestuften Podest errichtete offene Bogenhalle gilt inzwischen als Kulturdenkmal und wird von den Freigerichter Bürgerinnen und Bürgern sehr gut angenommen.

Die umfangreichen Renovierungsarbeiten schließen einen Kreuzweg mit ein, dieser wurde in den 1960er Jahren installiert und erfreute sich ebenfalls großer Beliebtheit, auf Wunsch der Bevölkerung wird auch  der komplett saniert und wieder aufgebaut. Die Kosten für die Renovierung der Kapelle und den Wiederaufbau des Kreuzweges belaufen sich auf etwa 78.000 Euro. Viele der Arbeiten wurden in Eigenregie ausgeführt und mit Spenden, Mitgliedsbeiträgen sowie Erlösen aus Aktionen des Fördervereins finanziert.

Über den Beitrag des Main-Kinzig-Kreises freute sich der Vorstand ganz besonders. „Wir wissen es sehr zu schätzen und danken herzlich“, sagte Herbert Huth anlässlich des Termins und informierte, dass so auch das Ziel erreicht werde und die Kapelle sowie der Kreuzweg zum Weihetag im August fertiggestellt sein werden.

„Die Kapelle passt nicht nur hervorragend in die Landschaft, sie steht auch für die Heimatverbundenheit der Menschen, die hier leben. Ein Ort, an dem die Besucherinnen und Besucher Besinnung erfahren und innehalten können im oftmals hektischen Ablauf des Alltags“, sagte Landrat Thorsten Stolz und würdigte insbesondere das ehrenamtliche Engagement und den Einsatz der freiwilligen Helferinnen und Helfer, die hier etwa 800 Stunden aufwendeten, um die Kapelle zu sanieren.

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