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Die Kolpingsfamilien des Bezirks Main-Kinzig gestalteten eine Gebetsnacht in der Fastenzeit. Das Bild zeigt das Team der Kolpingsfamilie Bad Orb.

Gebetsnacht der Kolpingsfamilien des Bezirks Main-Kinzig: Auf die Zukunft vorbereitet sein

am 12.03.2018

Kolpingwerk Fulda / Bezirk Main-Kinzig - Totengedenken

Main-Kinzig. Zu einer Gebetsnacht trafen sich über 50 Mitglieder und Freunde der Kolpingsfamilien aus Altenmittlau, Aufenau, Bad Orb, Hanau, Maintal-Bischofsheim, Pfaffenhausen und Schöneck in der katholischen Kirche von Kilianstädten. Zu Beginn der Gebetsnacht erinnerte der Vorsitzende des Bezirks Main-Kinzig Norbert Müller (Altenmittlau) an die 18 Mitglieder der sieben Kolpingsfamilien, die im vergangenen Jahr gestorben sind. Auf dem Altar der Kirche brannten während der Gebetsnacht 18 Kerzen. Für jeden Verstorbenen hatte Gertrud Prasch (Bad Orb) größere Kieselsteine mit dem Kolping - Zeichen verziert. Diese Steine sollen einen Platz auf den Gräbern dieser Verstorbenen finden.

Wie der Bezirkspräses Pfarrer Hans-Hermann Klüh (Bischofsheim) erklärte, steht die Gebetsnacht unter dem Thema: „Nur mutig vorwärts, Gott wird für die Zukunft sorgen“. Die einzelnen Kolpingsfamilien hatten für die von ihnen zu gestaltende Gebetszeit im Vorfeld von Pfarrer Klüh ein Schwerpunktthema erhalten. Den Anfang machte das Gebetsteam aus Bad Orb. Das Thema lautete: „Jetzt ist die Zeit, jetzt ist die Stunde, heute wird getan oder auch vertan, worauf es ankommt, wenn Er kommt - Werke der Nächstenliebe“. Die weiteren Schwerpunkte waren: „Die Gebote halten schafft Zukunft“ (Altenmittlau), „Mit Gottvertrauen und ohne Angst in die Zukunft gehen“ (Pfaffenhausen), „Plane so, als wenn du ewig leben würdest, aber lebe so, dass dieser Tag dein letzter sein könnte“ (Bischofsheim) und  „Meine Zeit steht in deinen Händen - Sich in Gott geborgen fühlen“ (Aufenau).

Den Abschluss der Gebetsnacht bildete eine Echaristiefeier. Präses Pfarrer Klüh ging in seiner Predigt nochmals auf das Hauptthema der Gebetsnacht ein. Er zitierte Perikles: „Es kommt nicht darauf an, die Zukunft vorherzusagen, sondern auf sie vorbereitet zu sein.“

Nachdenklichkeit unter den Gottesdienstbesuchern folgte der Frage des Predigers : „Ist in der Zeitspanne unseres Lebens mehr Liebe und Hoffnung in diese unsere Welt gekommen?“ Helmut Müller, Vorsitzender der gastgebenden Kolpingsfamilie Schöneck, lud alle Gekommenen nach den fast vier Stunden des Betens, des Hörens und des Besinnens zu einem Teller heißer Suppe in das benachbarte Pfarrheim ein.

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