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Ein Treffpunkt für alle Generationen - Zuschuss zum Umbau des Schleifrashofes

am 14.12.2017

Begegnungsstätte soll der Isolation der Generationen entgegen wirken

Bad Soden-Salmünster. Mit der Schließung und dem Verkauf der Stadthalle im Ortsteil Salmünster sind Räume für Vereine und für den Jugendklub weggefallen, für die ein multifunktionaler Ersatz geschaffen werden soll. Mit der Einrichtung einer stadtteil- und generationsübergreifenden Begegnungsstätte für Vereine, Jugendliche, Bürgerinnen und Bürger in der Kernstadt Salmünster werde die kleinstädtische Gemeinschaft und das soziale Leben, insbesondere im kulturellen Bereich, gestärkt, informierte Bürgermeister Lothar Büttner. Ziel sei es, integrative und generationsübergreifende Angebote in einem gemeinsamen Haus zu bündeln.

Das historische Gebäude Schleifrashof in Bad Soden-Salmünster soll im Rahmen der Dorfentwicklung saniert werden. „Eine lebendige Begegnungsstätte zu schaffen und generationenübergreifende Angebote zu entwickeln sind der richtige Weg, um den gemeinschaftlichen Zusammenhalt vor Ort zu stärken“, machte auch die Erste Kreisbeigeordnete Susanne Simmler in ihrer Rede deutlich. Die Einrichtung einer Begegnungsstätte fördere den Kontakt von Jung und Alt im selben Ort und wirke so der Isolation der Generationen entgegen. Susanne Simmler warb dafür, kreativ an die Entwicklung der Angebote für Jung und Alt heranzugehen: „Viele Angebote bedeuten viele Begegnungsmöglichkeiten – und Begegnungen und Kommunikation bieten immer Vorteile“, führte die Erste Kreisbeigeordnete aus.

Der Schleifrashof stelle damit in einer Zeit der gesellschaftlichen Entwicklung der zunehmenden Individualisierung einen geeigneten Kontrapunkt dar, unterstrich die Erste Kreisbeigeordnete. Simmler überreichte Bürgermeister Lothar Büttner einen Zuwendungsbescheid in Höhe von 975.365 Euro. Einen Zuwendungsbescheid in dieser Höhe werde für ein Einzelprojekt überhaupt zum ersten Mal überreicht, hob die Erste Kreisbeigeordnete den Gesamtumfang des Projektes hervor.

Das Projekt wird aufgrund der Besonderheit und Bedeutung im Zusammenhang mit der gesamtkommunalen Ausrichtung vollständig über ein Zusatzbudget gefördert, da der eigentliche Finanzrahmen des Dorfentwicklungsprogrammes für Bad Soden-Salmünster bereits durch frühere Projekte ausgeschöpft ist.

Während der vergangenen Monate wurden mögliche Standortalternativen in Erwägung gezogen und vom Planungsbüro Heim aus Hanau gemeinsam mit interessierten Bürgerinnen und Bürgern eine entsprechende Machbarkeitsstudie ausgearbeitet, um die Standortfrage zu klären und ein Grundkonzept festzulegen. Mit dem Ankauf des ehemaligen Modehauses Kosidlo in Verbindung mit dem im städtischen Besitz befindlichen historischen Schleifrashof wurde ein bestens geeigneter Standort gefunden. „Ich bin schon sehr gespannt darauf, wie sich dieser Ort hier beleben wird“, sagte Susanne Simmler. Besonders freute es sie, dass so viele Interessenten auch zur Bescheidübergabe kamen, „das spricht dafür, wie sehr alle hinter diesem Projekt stehen“. Inzwischen steht die Gründung des „Trägervereins Generationentreff Salmünster“ kurz bevor.

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