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Dorfladen präsentiert neues Regionalsortiment. Bild: Regio.Marketing GmbH

Modellvorhaben „Regio.Dorf.Laden“ zieht Bilanz

am 17.11.2017

Abschlussveranstaltung am 28. November in Bad Soden-Salmünster

Bad Soden-Salmünster / Jossgrund / Main-Kinzig. Wie finden regionale Produkte den Weg ins Ladenregal? Dieser Frage ging das Modellvorhaben „Regio.Dorf.Laden – Gut und regional versorgt!“ nach. Gefördert aus dem Bundesprogramm Ländliche Entwicklung bauten SPESSARTregional und Regio.Marketing in Kooperation mit der IHK Hanau-Gelnhausen-Schlüchtern ein Nahversorgungsnetzwerk mit regionalen Produkten auf.

Nach rund eineinhalb Jahren Laufzeit geht das Modellvorhaben nun zu Ende. Auf der Abschlussveranstaltung am Dienstag, 28. November, im Spessartforum berichten die Projektpartner über ihre Erfahrungen und Ergebnisse und diskutieren Möglichkeiten der Übertragbarkeit und Perspektiven zur Weiterentwicklung. Im Mittelpunkt des Modellvorhabens stehen die Dorfläden. In ländlichen Regionen wie SPESSARTregional sind sie eine wichtige Säule der Grundversorgung vor Ort. Ihre Existenz sichern zu helfen, ist daher ein zentrales Anliegen des Verbandes SPESSARTregional. Regionale Produkte können dabei eine wichtige Rolle spielen. Gut platziert im Warensortiment bieten sie Dorfläden die Möglichkeit, sich gegenüber Discountern attraktiv abzuheben, da diese keine große Angebotstiefe an regionaler Ware von Kleinsterzeugern bieten können. An regionalen Erzeugnissen mangelt es in der Region nicht. Doch fehlte es bislang an einem gut funktionierenden Netzwerk zwischen Erzeugern und Nahversorgern sowie an einem logistischen Rahmen, um vor Ort erzeugte Produkte auch vor Ort koordiniert zu vermarkten.

Ziel des Modellvorhabens „Regio.Dorf.Laden – Gut und regional versorgt!“ war es, diese Lücke zu schließen. Sechs Dorfläden der Region wurden pilothaft unterstützt, regionale Produkte entsprechend ihres individuellen Bedarfs zu ordern, im Laden attraktiv zu platzieren und mit Hilfe verschiedener Kommunikationsmittel und Aktionen zu bewerben. Dabei konnten die Projektpartner auf das bereits gut funktionierende Netzwerk regionaler Erzeuger und Verarbeiter „Regionale Geschmacksvielfalt Kinzigtal & Spessart“ aufbauen.

Die Abschlussveranstaltung am 28. November ab 18.30 Uhr im Spessartforum in Bad Soden-Salmünster zieht nun Bilanz. Christoph Wegener, Leiter des Kompetenzzentrums Ländliche Entwicklung, zeigt auf, welche Schrittmacherfunktion Modell- und Demonstrationsvorhaben in ländlichen Regionen haben können und Nicole Nefzger von Regio.Marketing berichtet über die bisherigen Erfahrungen und Ergebnisse des Modellvorhabens „Regio.Dorf.Laden“ und welche Möglichkeiten der Übertragbarkeit bestehen. Mit Zahlen und Fakten aus Sicht der Erzeuger, Nahversorger und Kunden beleuchten Studenten der Hochschule Fulda, inwieweit regionale Produkte für Dorfläden ein Garant für Umsatz und Kundenzufriedenheit sein können. Daran schließt sich eine Diskussionsrunde mit regionalen Vertretern aller beteiligten Sparten an: Regionalität in Dorfläden – ein Erfolgsmodell!? Darüber diskutieren Dr. Gunther Quidde von der IHK Hanau-Gelnhausen-Schlüchtern, Corinna Ruth, Inhaberin des Dorfladens „Um’s Eck“ in Flörsbachtal, Katja Jost, Direktvermarkterin von „Unser Bauernhofgenuss“ in Nidderau, Bürgermeister Frank Soer aus Flörsbachtal sowie Wolfgang Gröll von NewWAY und Berater im Modellvorhaben. Umrahmt wird die Veranstaltung von einer kleinen kulinarischen Präsentation des Netzwerkes der regionalen Erzeuger und Nahversorger.

Die Veranstaltung richtet sich an alle am Thema Interessierten.
Der Eintritt ist frei. Voranmeldung erbeten unter wirsing@spessartregional.de

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