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Treffen sich bei Kaffee und Kuchen im Atelier in Oberndorf (von links): Ingrid Sonntag-Ramirez Ponce, Bürgermeister Rainer Schreiber und Landratskandidat Thorsten Stolz

Großes Lob für Kulturzentrum „Fabrik“ im Jossgründer Ortsteil

am 29.12.2016

Thorsten Stolz will Kunst und Kultur vor Ort in den Kommunen weiter fördern

Jossgrund / Main-Kinzig. Für sein klares Bekenntnis zur weiteren Förderung von Kunst und Kultur direkt vor Ort in den Kommunen erntet Thorsten Stolz große Zustimmung von Ingrid Sonntag-Ramirez Ponce, die unter ihrem Künstlernamen INK seit zehn Jahren die Herzen von Kunstbegeisterten, Sammlern und Galeristen erobert. Der SPD-Landratskandidat trifft die gebürtige Alsfelderin in ihren Atelierräumen in Jossgrund-Oberndorf, wohin die heute 50-Jährige als junge Frau der Liebe wegen zog. Bei Kaffee und selbst gebackenem Kuchen erzählt die erfolgreiche Künstlerin, warum sie nach fast 20 Jahren ihre Karriere bei einer Frankfurter Bank beendete, sich hauptberuflich der Kunst zuwandte und trotz zahlreicher Nachtschichten heute noch immer begeistert ihren Traum lebt.
„Fabrik“ heißt das kleine Kulturzentrum in der alten Oberndorfer Zigarrenfabrik, in dem die Theatergruppe „Inkognito“ erfolgreich eine Kleinkunstbühne etabliert hat. „Es ist ein kulturelles Kleinod, das es unbedingt zu erhalten und zu fördern gilt“, ist Thorsten Stolz beim Rundgang durch die Räume sichtlich beeindruckt. Der Verein erhält sie in Eigeninitiative und wird dabei von der Gemeinde unterstützt. Für den Landratskandidaten ist dieses Engagement eine wesentliche Stütze beim Erhalt der örtlichen Kultur: „Im Main-Kinzig-Kreis gibt es unzählige kulturtreibende Vereine, die das Gemeinwesen stärken, das Dorfleben bereichern und oftmals Alleinstellungsmerkmale für die Orte sind“.
Die „Fabrik“ in Oberndorf beherbergt auch die Atelierräume von Ingrid Sonntag-Ramirez Ponce, die ihr die Gemeinde zur Verfügung gestellt hat. Hier arbeitet INK tagsüber und oftmals auch nachts. „Besonders dann, wenn ich Auftragsarbeiten zeichne oder male und Ausstellungen kurz bevor stehen“, sagt die Künstlerin lachend, als sie Thorsten Stolz durch ihr Domizil führt. Bürgermeister Rainer Schreiber begleitet den SPD-Landratskandidaten und betont, dass die Gemeinde nicht nur sehr stolz auf ihre erfolgreiche Künstlerin sei, sondern sie auch nach allen Möglichkeiten unterstützt. „Immerhin kommen wegen ihr auch zahlreiche Menschen in den Jossgrund, die sonst kaum den Weg hierher finden würden“, sagt der Rathauschef.
Ingrid Sonntag-Ramirez Ponces Herz schlug schon immer für die Malerei, erzählt sie. Vor zehn Jahren machte die Autodidaktin das Hobby dann zum Beruf. Auslöser war ihr Mann, der ihre Profession längst bemerkt hatte und ihr zum 40. Geburtstag einen Termin bei einer Galeristin in Frankfurt schenkte. Die war sofort begeistert von INKs Werken. Bereits zwei Jahre später wurde sie mit einem ersten internationalen Kunstpreis ausgezeichnet, im Jahr darauf zeichnet der Main-Kinzig-Kreis die Künstlerin mit seinem Kulturpreis aus. Die Jury ist begeistert von den bis ins kleinste Detail gezeichneten Einzelheiten, die INKs Bilder wirken lassen, als seien sie Fotografien. Es folgen weitere Auszeichnungen wie der Förderpreis des St. Leopold Friedenspreises 2011 für humanitäres Engagement in der Kunst, der ihr in Wien verliehen wird. Dabei lernt sie schnell, am Ball zu bleiben: „Kunst ist schon auch ein hartes Brot. Wenn man einen Fuß in der Türe hat, darf man ihn nicht mehr herausnehmen“.
Seit Jahren engagiert sich Ingrid Sonntag-Ramirez Ponce für die Rechte von Kindern auf den Philippinen. Vor diesem Hintergrund entstand auch ihr Werkszyklus „Mit dem Rücken zur Wand“, der jüngst bis Ende Oktober unter dem Motto „Stand up for their rights“ im Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) in Berlin zu sehen war. „Die Vernissage war ein großartiges Statement für die Rechte der Kinder, insbesondere auf den Philippinen. Sextourismus, Kindergefängnisse, standesrechtliche Erschießungen, Armut und Not sind leider Alltag für viele Kinder dort“, berichtet die Künstlerin, die in ihrem Kampf gegen diese Zustände eng mit den Kölner Tatort-Darstellern Klaus J. Behrendt, Dietmar Bär und Joe Bausch zusammenarbeitet. Ein weiterer Karriere-Höhepunkt folgt im Herbst 2017: INK stellt im Rahmenprogramm der Verleihung des Menschenrechtspreises Martin-Buber-Plakette in der Abtei Rolduc zu Kerkrade in den Niederlanden aus.
Weitere Informationen zur Leben und Werk von INK finden Interessierte im Internet unter www.ink-malerei.de.

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