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Die Kreisspitze um Erste Kreisbeigeordnete Susanne Simmler und Landrat Erich Pipa (von rechts) traf sich mit Vertretern der IHK zum Gespräch

Große Hoffnungen in gemeinsamen Projekten

am 11.07.2016

Kreisspitze und IHK trafen sich zum Gespräch im Main-Kinzig-Forum

Main-Kinzig. Die Infrastruktur des Kreises, der Bereich Tourismus sowie die Integration von Asylbewerbern in den Arbeitsmarkt bildeten drei der Themenblöcke, die Landrat Erich Pipa und Erste Kreisbeigeordnete Susanne Simmler mit der Industrie- und Handelskammer Hanau-Gelnhausen-Schlüchtern (IHK) im Main-Kinzig-Forum besprachen. Regelmäßig besprechen die Kreisspitze und die IHK aktuelle Themen, die sowohl die Verwaltung wie auch die Vertreter der Wirtschaft betreffen. „Diese Gesprächsrunden sind zu einer Tradition geworden, die nicht zuletzt Basis unserer guten Zusammenarbeit sind“, so Pipa.
Sichtbares Beispiel für die enge Abstimmung und Zusammenarbeit zwischen Kreis und IHK ist die neu gegründete Tourismusgesellschaft Spessart Tourismus und Marketing GmbH, die beide Seiten als Gesellschafter tragen. „Wir versprechen uns sehr viel von dieser Gesellschaft und sehen darin einen wesentlichen Beitrag zur Wirtschafts- und Standortförderung im Main-Kinzig-Kreis“, hob IHK-Präsident Dr. Norbert Reichhold hervor. In Kürze wird der Geschäftsführer präsentiert, der in den kommenden Jahren die Tourismusförderung maßgeblich vorantreiben soll. IHK-Hauptgeschäftsführer Dr. Gunther Quidde berichtete von Unternehmen aus dem Hotel- und Gaststättengewerbe, die schon heute hohe Erwartungen hegten und sich auf den Start der Tourismusgesellschaft freuten.
Der Kreis, die IHK und noch eine Reihe anderer Institutionen arbeiten auch auf dem Feld der Arbeitsmarktintegration von Asylbewerbern und Flüchtlingen zusammen. Dazu hatte Erste Kreisbeigeordnete Susanne Simmler Anfang des vergangenen Jahres ein entsprechendes Kompetenzteam einberufen. Die IHK lobte in dem Zusammenhang die Fördermaßnahmen, die seither auf den Weg gebracht worden sind. Sie würden sich richtigerweise am konkreten Ausbildungsstand orientieren, sowohl was die Sprache als auch die beruflichen Hintergründe angehe. „Durch die Gespräche mit Unternehmern und der IHK wissen wir, wo den Firmen in dem Zusammenhang der Schuh drückt. Die anfänglichen Vorbehalte bei der Einstellung oder der Schaffung von Praktikumsplätzen – Stichwort: Bürokratie und Verständigungsprobleme – bekommen wir mittlerweile sehr gut beantwortet durch feste Ansprechpartner und unterstützende Netzwerke“, erläuterte Simmler.
Seit Jahren bildet der Bereich Infrastruktur im Austausch zwischen Wirtschaft und Politik Stoff für Diskussionen. Die IHK lobte in diesem Zusammenhang die nach wie vor hohe Investitionsquote und den Ausbau des Breitbandnetzes. Trotz dieser Maßnahmen sei es Landrat Erich Pipa gelungen, den Kreishaushalt auszugleichen, was sehr im Sinne der Wirtschaft sei, fügten die IHK-Vertreter an. Die erheblichen Verzögerungen bei Straßen- und Schienennetzbauprojekten brachten indes Kreis und IHK gleichermaßen auf. Quidde machte darauf aufmerksam, dass die wesentlichen Verkehrsrouten im Westen des Kreises immer stärker belastet würden. Mindestens bis Mitte der 2020er Jahre ließen aber wesentliche Entlastungen auf sich warten. „Wir werden die Ausbaumaßnahmen nur beschleunigen können, wenn wir den öffentlichen Druck über mehrere Seiten aufrechterhalten“, sagte Pipa. Bei der Nordmainischen S-Bahn verfolge man diese Linie bereits mit ersten Erfolgen.

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