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Spatenstich für den Anbau des künftigen Hospizes (von links): Adrian Imkeller (Einrichtungsleiter), Dieter Bien (Alten- und Pflegezentren), Klaus D. Schäfer (Projektsteuerung), Eugen Glöckner (Förderkreis Hospiz Kinzigtal), Erste Kreisbeigeordnete Susanne Simmler, Rolf Heggen (Förderkreis Hospiz Kinzigtal), Hannelore Koperski (Förderkreis Hospiz Kinzigtal), Landrat Erich Pipa, Kreisbeigeordneter Matthias Zach und Gelnhausens Bürgermeister Thorsten Stolz

„Eine Herzensangelegenheit des Kreises“

am 07.07.2016

Spatenstich für Anbau: Einrichtung eines Hospizes kommt gut voran

Main-Kinzig. Die Arbeiten im Inneren des früheren Kreisruheheims in Gelnhausen sind bereits seit einigen Wochen in vollem Gange, nun erfolgte auch der symbolische Spatenstich für den Anbau am künftigen Hospiz. Landrat Erich Pipa nutzte dabei die Gelegenheit, um zusammen mit Erster Kreisbeigeordneter Susanne Simmler, Kreisbeigeordnetem Matthias Zach, Mitgliedern des Förderkreises Hospiz Kinzigtal sowie weiteren Gästen eine kleine Führung durch die Räumlichkeiten vorzunehmen. „Wir können sehr zufrieden sein, wie die Arbeiten hier vorankommen. Wir liegen absolut im Plan“, erklärte Pipa. So habe der Kreisausschuss vor wenigen Tagen bereits den Auftrag für den Bau des Aufzugs auf den Weg gebracht. Ziel aller Projektbeteiligten ist es, das Hospiz in der ersten Jahreshälfte 2017 fertigzustellen.
Derzeit laufen Abbruch- und Entkernungsarbeiten im und am Sandsteinhaus. So müssen unter anderem Türdurchlässe verbreitert und alte Dämmungen entfernt werden. Zudem lässt sich im unteren der beiden Hospiz-Stockwerke bereits andeutungsweise erkennen, wie der Zugang zum vorgesehenen Anbau im hinteren Gebäudebereich aussehen wird. Am Ende der Baumaßnahmen sollen auf zwei Etagen acht Hospizplätze zur Verfügung stehen. Darüber hinaus entstehen Aufenthaltsräume und Mehrzweckräume. Im Dachgeschoss sind Personal- und Besprechungsräume sowie ein „Raum der Stille“ vorgesehen. Für einen barrierefreien Zugang zu allen Etagen sorgt ein Außenaufzug, der links neben dem jetzigen Haupteingang gebaut wird und auch einen Bettentransport ermöglicht.
„Dieser Umbau ist eine Herzensangelegenheit des Kreises“, so Pipa. „Ich bedanke mich bei den Mitgliedern des Förderkreises, die dieses Projekt so rührig vorantreiben. Wir schaffen hier gemeinsam ein Zuhause für Menschen, die ihre letzten Lebenstage vor sich haben und dabei sensibel begleitet und gut gepflegt werden sollen.“
Die Sanierung des Kreisruheheims für den Umbau zu einem Hospiz ist Teil der Sanierungsoffensive, die der Main-Kinzig-Kreis im September des vergangenen Jahres aus Haushaltsüberschüssen gestartet hatte. In einem Umfang von insgesamt 15 Millionen Euro wurden Investitionen in Straßen, Schulen und weitere kreiseigene Gebäude auf den Weg gebracht, unter anderem in die Einrichtung in der Gelnhäuser Holzgasse.

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